Der psychotronische Holocaust in Europa

Ernst Meckelburg / PSI – Agenten
Quelle

PSI- Agenten

sind heutzutage überall, in jedem Land und in jedem Haus. Die ahnungslosen Menschen und sogar Kinder werden permanent von PSI- Agenten heftig angegriffen. Egal, wo wir sind, im Bett, beim Einkaufen, beim Spaziergang, beim Essen, im Auto oder im Zug, in der Strassenbahn oder im Flugzeug, bei der Arbeit oder im Urlaub!

PSI – Terror wird vom Stadt unterstüzt und durch Geheimdienste und CIAntologen Sekte heimlich organisiert und durchgeführt!  Die Menschen sind Versuchmenschen geworden und dürfen kein normales Leben mehr haben. Fast jeder zweite Deutsche wird permanent durch Strahlenwaffen und MindControl – Technik von PSI- Agenten gefoltert, terrorisiert und am Ende getötet. Was soll das? Handelt es sich wieder um Faschismus in Deutschland?

Wir leben bereits in einer faschistischen Gesellschaft

Montag, 22. September 2008 , von Freeman

Heute ist der Faschismus neue verpackt. Beim Faschismus handelt sich prinzipiell um die totale Kontrolle, die Macht über das Denken und Handeln der Menschen auszuüben. Der Staat und die mit ihm eng verbundenen Konzerne und Medien kontrollieren die Gesellschaft, wissen alles besser, dass Individuum ist zu dumm dazu und muss geführt und gelenkt werden. Der Zwang politisch korrekt zu denken ist ein eindeutiges Zeichen dafür.

Es gibt eine Elite, die wir nicht wählen oder aussuchen können, die für uns entscheidet und nur “zu unserem Wohl” alles bestimmt. Wir leben in einer Scheindemokratie, wir haben keine Wahl. Die Politiker egal welcher Partei sind ausgesuchte Marionette, welche den gleichen Strippenziehern dienen. Die Globalisten, die Finanzelite, die Konzernlenker und Oligarchen haben die wirkliche Macht und entscheiden alles. Sie benutzen ihr Instrument zur Umsetzung des Faschismus, die Parteien, die Weltorganisationen, Denkfabriken, Stiftungen und NGO’s, die sie gegründet haben und finanzieren. Die Faschisten haben immer schon das Ziel angestrebt, ein Weltreich zu etablieren, die Neue Weltordnung. KMMyzehZcX

Was jetzt in Amerika, aber auch in Europa abgeht, mit der schleichenden Einführung des Polizeistaates, der Demontage der Verfassungsrechte, Unterdrückung der freien Meinungsäusserung, der Kontrolle und Vereinheitlichung der Medien, der ständigen flächendeckenden Überwachung, den inszenierten Terrorakte, der Schaffung von künstlichen Feinden, und der Suche nach neuen Konflikten um von innenpolitischen Problemen abzulenken, ist der Ablauf eines faschistischen Programms.

Ein weiteres Merkmal des Faschismus ist der hohe Grad an Militarisierung. Faschisten militarisieren die ganze Gesellschaft. Genau das passiert in Deutschland und in Amerika. Amerika, aber auch alle anderen westlichen Länder haben ihr Ausgaben für die Rüstung verdoppelt und verdreifacht. Sie sind aggressiv, intolerant und suchen überall eine Möglichkeit Kriege zu führen, in dem sie künstliche Feinde erfinden.

Das Rechtssystem ist ausgehebelt, die Unschuldsvermutung abgeschafft. Menschen die man willkürlich als “Feinde” definiert, werden ohne Skrupel und Beachtung der Menschenrechte entführt, gefoltert und jahrelang in KZ’s eingesperrt. Die Eltern haben nichts zu sagen, der Staat will die Erziehung der Kinder so früh wie möglich übernehmen, alles unter dem Vorwand sie schützen zu müssen, dabei geht es um Indoktrination.

http://kinder-alarm.blogspot.com/2008/09/kln-unfreiwillig-gefangen-im-kessel.html

Was die Wirtschaft betrifft, bedeutet es die Interessen der Privatindustrie zu fördern, während gleichzeitig die Gewerkschaften zerstört werden und andere Organisationen welche die Arbeiterklasse vertreten. Dieser Vorgang läuft bereits seit über 30 Jahren, in dem alle Arbeitnehmerorganisationen systematisch gebrochen oder korrumpiert werden.

Die Politiker werden diese astronomische Summe absegnen, denn sie arbeiten nur im Interesse der Geldelite und der Konzerne, gegen uns. Sie führen nur deren Befehle aus. Unsere Sorgen und Nöte sind ihnen völlig egal, wir haben nicht mitzureden, sondern nur zu schlucken und mit unseren Steuergeldern zu zahlen. So findet der Vermögenstransfer von unten nach oben statt. Sie wollen ALLES haben und uns komplett verarmen. Sehr clever eingefädelt. Der Plan der Zerstörung geht auf.

Mussolini definierte den Faschismus als Verschmelzung der Konzernmacht mit der Staatsmacht, und genau so ist es heute. Wir leben bereits in einer faschistischen Diktatur.

 

Kommentar:

Wir sind in einen Polizeistaat verwandelt worden, ohne das es die mehrzahl der Bevölkerung mitbekommen hat! Einen Rechtsstaat gibt es nicht mehr! Wir werden von Verbrechern und Faschisten regiert, die nicht kleinste Legitimation dazu haben!

Das ganze stimmt einen sehr traurig, aber auch ängstlich und das ist genau das Ziel, was die Eliten da oben erreichen wollen! Angst schüren und Lügen verbreiten, gehören zu einem faschistischem Regime, in dem wir leider leben müssen, ob rechts ob links, das interessiert die überhaupt nicht!

Hauptsache das Volk macht was, der illegale pseudo Staatsapparat möchte! Allein die tatsache, das die pseudo Beamten einen Dienstausweis bei sich tragen, sagt schon alles, sie sind keine Amtsträger sondern Lakaien der Besatzungsmacht, wer das ist möge bitte jeder sich selbst mal überlegen!

Solange dieser zustand in der BRD-GmbH anhält, wird sich nichts an solchen Vorfällen ändern, leider, nein ganz im Gegenteil, es wird schlimmer werden, vor allem dann, wenn die Verträge von Lissabon zum tragen kommen!

Die Neue Weltordnung läßt grüßen! Gleiche zustände beobachtet man in den USA und England! Besser wird es nicht mehr, denn viele glauben es nicht, bzw. wollen es einfach nicht Wahr haben, den ignorieren ist im Moment noch viel einfacher, erst wenn es einem selbst betrifft, werden die Menschen erwachen, doch leider dann wird es zu spät sein!

Auch merken die Menschen nicht, wie sie systehmatisch gegeneinander ausgespielt werden. Erst wenn alle Menschen begreifen, dass wir alle Eins sind, alle im gleichen Boot sitzen, dann könnte eine positive Veränderung eintreten. Aber das wird zu gut unterbunden durch die Medienhuren, die uns täglich belügen!

Wie auch immer, laßt euch nicht unterkriegen und kämpft für die Gerechtigkeit und die Demokratie, die wir leider nicht haben! Macht den Menschen in eurer Umgebung klar, dass wir in einer Parteiendiktatur leben und Wahlen nichts, rein gar nichts verändern werden!Einmal in einer Diktatur, die so genial inszeniert wird, gefangen, ist es sehr schwer aus dieser Lage wieder legal herraus zu kommen! 

 

Faschismus ist Mobbing auf Staatsebene!

http://www.wallstreet-online.de/diskussion/1038447-1-10/definition-des-modernen-faschismus-zweiter-versuch
http://infokrieger.blog.de/2007/11/05/faschismus_wann_redet_man_offiziell_davo~3248198

ins-haus-gepulst-klein

 

 

PSI-Agenten 

ERNST MECKE LBURG 

Die Manipulation unseres Bewußtseins 

LANGEN MÜL L E R 

2009

Heute sprechen amerikanische und russische Geheimdienstoffiziere ganz offen über die in ihren Ländern entwickelten PSI-Techniken, über unglaubliche Experimente, die deshalb so gefährlich sind, weil ihre Anwendung in aller Heimlichkeit erfolgt und weil es gegen sie vorerst keine Abwehrmöglichkeiten gibt. Daß diese Experimente auch heute noch weitergeführt werden, versicherte mir noch im November 1992 mein russischer Gewährsmann Eduard Naumow, Rußlands bekanntester Parapsychologe. Erst vor kurzem fiel er einem feigen Mordanschlag zum Opfer! Welche Informationen er mit ins Grab nahm, ist nicht bekannt. PSI-Agenten ist das erste umfassende »Weißbuch« über potentielle PSI-Waffen und Psycho-Strategien, die im nächsten Jahrhundert voll zum Einsatz kommen könnten.

1994 Albert Langen/Georg Müller Verlag 

ISBN 3-7844-2513-5

 

Inhalt: 

Begegnung in Basel ……………….

Planspiele des Bewußtseins ……..

Psychotronik – Die »Technisierung« der Psi-Phänomene…….

CIA-Verflechtungen…………..

Colonel John Alexanders »mentales Gefechtsfeld«………….

Psi-Ost – Sowjetische Geheimexperimente…………..

Psi für den Ernstfall – Die Para-Truppe……………

Hypno-Taktiken………

Die lautlose Kommunikation……..

Analyse eines Phänomens……………

ASW-Spionage – Ausforschung auf Distanz……………

Informationen aus der Zukunft……………

Psychokinese – Der »lange Arm« des Bewußtseins…………

Sabotage aus dem »Nichts« – PK als Waffe………..

Psychokineten auf dem Prüfstand………………

Wissenschaft im Umbruch – Ohne Bewußtsein geht nichts…….

»Jein«-Logik – Wie sich Grenzphänomene erklären lassen……

Genesis – Die Biofeldtheorie des Thomas Bearden………………

Mindstuff – Die Realität der Gedankenobjekte…………….

Psychotronische Manipulationen – Zwischen Fiktion und Wirklichkeit..

Die Psychowaffe – Elektronik contra Bewußtsein…………

Wellen jenseits von Raum und Zeit………….

Heilung und Tod aus der Ferne………….

Das Moskau-Signal………….

»Zombie«-Macher – Enthüllungen eines KGB-Generals………

Das Montauk-Projekt – Untergrundforschung in den USA?…..

Zivile Psi-Strategien……………..

Psi-Business…………….

Virtual Reality – Psi-Training ander »Realitätsmaschine«……

Schöne neue Welt – Mit Psi ins dritte Jahrtausend……….

 

 

 

Eduard Naumow. Wer kennt ihn nicht, den großen »alten« Mann der russischen Parapsychologie, den heutigen Präsidenten des »Zentrums für Psychotronik und Volksmedizin«?

November 1992. Wieder einmal finden in Basel die nicht nur von Insidern geschätzten, stark frequentierten »Psi-Tage« statt. Die internationale Zusammensetzung des Publikums macht die Veranstaltung zu einem Medienereignis ersten Ranges. Ein Eldorado für all jene, die gern einmal »hinter die Kulissen« der Macher schauen möchten. Eduard Naumow ist mit seinem Dolmetscher und einem Team profilierter Heiler angereist, um Experimentalvorträge zu halten. In der ehemaligen Sowjetunion untersuchten zahlreiche mit Psi-Experimenten betraute Wissenschaftler die Möglichkeit des Einsatzes paranormaler und paraphysikalischer Phänomene in militärischen und nachrichtendienstlichen Bereichen. Es gab dort (und natürlich auch in den USA) tatsächlich eine Entwicklung, die eindeutig destruktive Zwecke verfolgte und daher auch strengster Geheimhaltungunterlag.

Retrospektiv betrachtet zeigt es sich, daß die erst in den neunziger Jahren für die breite Öffentlichkeit freigegebenen Dokumente der US-Geheimdienste CIA, NSA, DIA, DARPA usw. über die bisherigen Aktivitäten der östlichen Psi-Forschungsinstitutionen im wesentlichen den Tatsachen entsprechen.

Jedwede Forschungstätigkeit birgt in sich den Keim des Guten und den des Bösen. Mit der Parapsychologie verhält es sich nicht viel anders als mit den etablierten Wissenschaften. Die Gefahr des Missbrauchs darf auch hier nicht übersehen werden. Dieses Buch – es basiert auf frühen geheimdienstlichen Erkenntnissen der Amerikaner und einigen von mir hierzu verfaßten Publikationen – will auf diese nie völlig auszuschließenden Gefahren aufmerksam machen, ohne die Parapsychologie als solche zu verteufeln.

Im weitesten Sinne versteht man unter »Psychotronik« nicht nur psychokinetische Effekte, sondern auch das gesamte Spektrum der »außersinnlichen« Wahrnehmung, wie Telepathie, Hellsehen (Fernwahrnehmung), Präkognition, Retrokognition, außerkörperliche Erfahrungen (AKE) usw.

Unter Psychotronik im engeren Sinne sollen hier sämtliche psychokinetische Phänomene, wie psychische Objektbewegungen und Biegeeffekte, Teleportationen, Apporte, Penetrationen, Materialisationen, Levitationen – objektbezogene Phänomene also –, vor allem aber deren Stabilisierung und Reproduzierbarkeit mittels (psycho)technischer Einrichtungen verstanden werden. Es sind dies Techniken, die den Gebrauch elektronischer, bioenergetischer, kybernetischer und sonstiger moderner Hilfsmittel miteinbeziehen. 

Nach einer früheren Studie der US Army über den Einfluß künstlich ausgelöster Para-Phänomene auf die Ausdauer und Leistungsfähigkeit von Artilleristen beschreibt das aus dem Tschechischen stammende Kunstwort »Psychotronik« im Prinzip einen Verbund bzw. eine Wechselwirkung zwischen Geist und Materie. Gemeint sind hiermit bestimmte Erscheinungsformen einer bislang nur hypothetischen Energie, die, nach Meinung des US-Colonel John B. Alexander, »offenbar bedeutende Anwendungsmöglichkeiten und Auswirkungen im militärischen Bereich haben könnte«. 

Der amerikanische Physiker Thomas E. Bearden, ehemaliger Nachrichtenoffizier, Taktiker und Spezialist für Luftabwehrsysteme, erkennt in der psychotronischen Konzeption ein ideales Instrument zur Erklärung bislang unverständlicher Phänomene in den Bereichen Logik, Physik, Metaphysik und Mathematik. Seiner Meinung nach ist die Psychotronik das natürliche Bindeglied zwischen Physischem und Psychischem, zwischen Physikalischem und Paraphysikalischem, eine variable Mischzone zwischen scheinbar Objektivem und scheinbar Subjektivem – der Bereich, in dem die magisch-sympathetischen Handlungen der Schamanen und die für uns unverständlichen Aktivitäten der Medien in irgendeiner Weise konkret werden.

Bearden benutzt den Begriff des »virtuellen Zustands«, um die Reali­tät dieser Mischzone und der in ihr enthaltenen sogenannten» Ge­dankenobjekte« – d. h. nur in unserer Vorstellung existierende Gegenstände oder auch Vorgänge, die aber die Grundlage der Psychotronik darstellen – verständlich zu machen und wissenschaflich zu erhärten.

Da die moderne Physik selbst virtuelle Objekte und Zustände zuläßt, sieht Bearden indiesen die Möglichkeit, psychotronische Phänomene quasiphysikalisch zu erklären und Bewußtseinprozesse an Physikalisches anzukoppeln.

In der Physik versteht man unter virtuellen Teilchen, Zuständen usw. solche, die mit dem Energiesatz nicht verträglich sind, d. h. die offenbar nur außerhalb unseres raumzeit-gebundenen Universums existieren können. Bearden lokalisiert sie daher auch physikalisch in einem »multidimensionalen Raum, drei ›Drehungen‹ von unserem materiellen Zustand entfernt«, mit anderen Worten, in einer höheren Dimensionalität. Er definiert »Psychotronik« folgerichtig als die »technische Beherrschung des virtuellen Zustandes«.

Seiner Auffassung nach stehen nicht nur die »nicht-physikalischen«, d.h. die Bewußtseins-Felder über das hier erwähnte psychotronische oder Psi-Feld mit den uns bekannten physikalischen Feldspezies (elektrische, magnetische, gravitative und andere) in Verbindung. Er glaubt auch zwischen Lebewesen, Erde und Kosmos kohärente, raumzeitneutrale Zusammenhänge zu erkennen, wobei er sich auf neueste physikalische Erkenntnisse bezieht. Bei psychotronischen Aktivitäten käme es gewissermaßen zu »Grenzflächenreaktionen« zwischen dem Verbund »Geist /Bewußtsein« einerseits und physikalisch-realen, materiellen Objekten andererseits. Im Verlauf von paranormalen/psycho-tronischen Aktivitäten würden Systeme unterschiedlicher Stofflichkeit in Resonanz gebracht werden, um die für Umwandlungen vom Nichtstofflichen ins Stoffliche benötigte psychotronische Energie (sprich: Bioenergie) zu sammeln und diese bei Erreichen eines Schwellenwert es für das Hineinstimulieren der »Gedankenobjekte« in unsere physikalische Realität zu benutzen. 

Von Wissenschaftlern aus Osteuropa wurden, entsprechend der früheren materialistischen Indoktrination, zur Deutung jener nicht zu leugnenden Psi-Bewirkungen zunächst physikalische, d. h. elektromagnetische, elektrostatische, gravitative, nukleare und kybernetische Modelle bemüht, Theorien, die sich samt und sonders als impraktikabel oder falsch erwiesen, da sie von unzutreffenden Voraussetzungen ausgingen.

Die Psychotronik-Forschung muß bei all ihren Experimenten die Würde des Menschen beachten. Forschungsprojekte, bei denen der Mensch einem »Gegenstand« oder gar einer »Maschine« gleichgesetzt wird, sind abzulehnen. Schließlich sollten die Resultate der Psychotronik-Forschung der ganzen Menschheit zugute kommen.  

Wir haben darauf zu achten, daß die Psychotronik der Verbesserung der menschlichen Freiheiten und sozialen Entwicklung, nicht aber der Reglementierung und Unterdrückung dient. Vorsorgemedizin, Heilung und Kreativität sind wichtige Einsatzbereiche für eine sinnvoll genutzte Psychotronik.

Das Nationale Gesundheitsinstitut der Vereinigten Staaten beteiligte sich an bestimmten parapsychologischen Studien. Es finanzierte ein Traumtelepathie-Projekt, das später von der McDonnell Aerospace Foundation übernommen wurde. Die McDonnell Douglas Corporation war auf dem Verteidigungssektor eine der bedeutendsten Kontraktfirmen der amerikanischen Regierung.  

Bereits im Jahre 1974 gab die NASA für die Entwicklung eines Gerätes zum Antrainieren von Psi-Fähigkeiten sowie für eine Pilo studie zum Messen von Gehirnwellen während Biokommunikationsexperimenten größere Summen aus.  

Zwei Jahre danach bezuschußte die Defense Department Advanced Research Project Agency (DARPA, etwa: Büro für fortgeschrittene Forschungsprojekte des Verteidigungsministeriums) eine Studie zur Ermittlung der Ursachen des Auraphänomens bei der Hochfrequenzfotografie (sog. Kirlian-Fotografie) mit 145.000 Dollar. Damals will man ermittelt haben, daß solche Aurafotos irgendwie mit dem Feuchtigkeitsanteil der Haut des Probanden zusammenhängen, eine Feststellung, die später durch Ausschalten des Feuchteeffekts widerlegt werden konnte.

In einem der US-Armeeverwaltung unterstehenden Veteranen-Hospital an der amerikanischen Westküste befaßte man sich mit geheimen Biofeedback- und Telepathie-Experimenten. AKE-Experimente wurden angeblich an einer ähnlichen Institution im Mittleren Westen der USA durchgeführt. Ob es sich hierbei um Forschungsaufträge der US-Regierung oder um private Initiativen handelt, läßt sich nicht mehr feststellen. Dies ist in der Dezember-Ausgabe 1980 der renommierten amerikanischen Militärzeitschrift Military Review nachzulesen. Für den diesbezüglichen Beitrag The New Mental Battlefield (etwa: Das neue mentale Gefechtsfeld) zeichnete ein ranghoher Militär, Colonel John B. Alexander, verantwortlich.

Die frühe Studie ist für unsere weiteren Betrachtungen außerordentlich wichtig, weil durch sie erstmals von seiten der US-Armee »offiziell« auf die strategische Bedeutung der Psi-Phänomene und psychotronischen Techniken aufmerksam gemacht wurde. Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Beitrages galt die Psychotronik im Militärwesen als heißes Eisen. . Solange dieses Thema nur von den Geheimdiensten erörtert wurde, konnte man hinter deren Berichten aus der Psi-Forschungsszene gezielte Täuschungsmanöver vermuten, aufgemotzte Meldungen über »Schatten«-Projekte, die einzig und allein den Zweck verfolgten, den hypothetischen Gegner von wichtigeren psycho-technischen Entwicklungen abzulenken.

Oberst Alexander geht in seinem acht Seiten umfassenden Beitrag, der nicht nur in Militärkreisen starke Beachtung fand, unter anderem auf das Wesen der Psychotronik, auf Tendenzen der russischen und amerikanischen Psi-Forschung sowie auf deren militärische Aspekte ein. Was diese anbelangt, heißt es hier an einer Stelle: »Die durch Remote Viewing [Fernwahrnehmung] oder außerkörperliche Erfahrung gegebenen nachrichtendienstlichen Einsatzmöglichkeiten bedürfen keiner besonderen Erörterung. Henry Gris und William Dick berichteten, daß Versuchspersonen, die man auf strategische Ziele sowohl in der Sowjetunion als auchin der Volksrepublik China angesetzt hatte, in der Lage waren, mittels außerkörperlicher Ortsveränderung in Sicherheitsbereiche einzudringen und gewünschte Informationen zu erlangen. Sie weisenauch darauf hin, daß die Ergebnisse von V-Männern [sprich: eigene Agenten] bestätigt wurden.

Mit Hilfe fortentwickelter Waffen wäre man zweifelsohne imstande, Krankheit oder Tod auszulösen, wobei der ›Agent‹ gar kein oder nur ein geringes Risiko einginge [diese eigentlichen Psi-Waffen – psychotronische Manipulatoren – werden in Kapitel V ausführlich behandelt]. Zurzeit dürften die räumlichen Entfernungen noch gewisse Schwierigkeiten bereiten; diese müßten sich jedoch bewältigen lassen, sofern dies nicht schon längst geschehen ist. Der Erfinder der psychotronischen Generatoren, Robert Pavlita, behauptet, daß zum Aufladen solcher Psi-Energie- Speicher keine speziellen psychischen Fähigkeiten erforderlich sind. Als psychotronische Waffe wären sie lautlos und schwer zu orten; sie würden zu ihrer Bedienung lediglich die Anwesenheit einer einzigen Person als Energiequelle erfordern.

Auf die Fernbeeinflussung des menschlichen Bewußtseins auch größerer Bevölkerungsgruppen eingehend, heißt es im gleichen Artikel: »Sowjetische Forscher, die das gelenkte Verhalten [gemeint ist die Steuerung des Bewußtseins von Personen auf Distanz] untersuchen, haben auch die Wirkung elektromagnetischer Strahlen auf den Menschen ermittelt und einschlägige Verfahren gegen die US-Botschaft in Moskau angewandt (vgl. Kapitel V/5).

Wissenschaftler vermuten, daß ELF-Emissionen [Längstwellen] psychoaktiv, d. h. das Bewußtsein motivierend, wirken. Mit diesen Emissionen lassen sich gezielt Depressionen oder Reizbarkeit auslösen. Der Einsatz von ELF-Emissionen in größerem Umfang, zum Zwecke der Veränderung des menschlichen Verhaltens, könnte verheerende Auswirkungen haben.

Auch die Anwendung der telepathischen Hypnose stellt ein unerschöpfliches [militärisches] Potential dar. Sie könnte es ermöglichen, V-Männer tief im feindlichen Hinterland einzusetzen, ohne daß diese sich ihrer Programmierung bewußt werden. Mit anderen Worten: Ein V-Mann in der Mandschurei könnte aktiviert werden, ohne daß hierfür auch nur eine einzige Funkverbindung nötig wäre.  

Darüber hinaus werden auch noch andere Gedankenübertragungsverfahren in Erwägung gezogen. Nach deren Vervollkommnung wäre eine direkte Informationsübertragung auf telepathischem Wege von einem Agenten [Sender] bzw. einer Gruppe von Agenten auf eine ausgewählte Empfängergruppe möglich. Der Empfänger ist sich hierbei nicht bewußt, daß ihm Gedanken aus eine› fremden ›Quelle‹ suggeriert werden. Er hält die telepathisch übertragene Information für sein eigenes Gedankengut.

 

 

 

Friedrich  Hacker – ” Das Faschismus-Syndrom”

Psychoanalyse eines aktuellen Phanomens

Die tiefschürfende Analyse eines aktuellen Phänomens, die als Warnung verstanden werden muß! Friedrich Hackers Essay ist ein Aufruf, die Grauzonen zwischen den etablierten Parteien und den faschistischen Ideologien nicht aus dem Auge zu verlieren.

 

 

Friedrich Hacker, * 19. Jänner 1914 Wien, † 23. Juni 1989 Mainz (während einer Fernsehdiskussion beim ZDF), Psychiater, Aggressionsforscher. Einer jüdischen Familie entstammend, mußte Hacker 1938 in die Schweiz emigrieren, wo er sein Medizinstudium beendete (Dr. med. univ. 1939). 1940 ging er in die USA, wo er an der Universität von Südkalifornien lehrte; er war auch Psychoanalytiker und Chef mehrerer Kliniken. Zunehmend holten ihn Politiker als Berater. 1968 gründete er in Wien die Sigmund-Freud-Gesellschaft.

Er veröffentlichte zahlreiche wissenschaftliche Werke, darunter „Aggression. Die Brutalisierung der modernen Welt” (1971), „Freiheit, die sie meinen” (1978), „Konflikttheorie und Fernsehen” (1980) und zuletzt „Das Faschismus-Syndrom” (1990).

Immer wieder wird der Faschismus von seinen Anhängern als Erneuerung und Befreiung, ja spezifisch psychotherapeutisch als Kur und Heilung (zum Teil der Ganzheit und Ordnung) empfunden. Das vorliegende Essay eines der bekanntesten Psychoanalytiker ist zugleich sein Vermächtnis. Er brachte es vor einigen Jahren in eine nie veröffentlichte Faschismusstudie des Instituts für Konfliktforschung, dessen Gründer er war, ein. Es gilt als Mahnung, alte Fehler nicht mehr zu wiederholen, besonders nicht dadurch, daß wir den “Faschisten in uns selbst” arroganterweise übersehen. Das weitgefächerte faschistische Angebot gibt dem Starken oder sich stark fühlenden die Möglichkeit, diese Stärke auszutoben, und dem Schwachen die Möglichkeit, sie zu kompensieren und die Sinnsuche nach einem starken Ich zu befriedigen.

Immer ist die strikte Rollenzuweisung, die zwar unbedingte Unterwerfung erfordert, aber gleichzeitig auch einen eigenen Machtbereich definiert, von entscheidender psychologischer Bedeutung, weil durch Disziplin und Hingabe scheinbar eine Aufgabe erfüllt und ein Lebenssinn gefunden werden kann.

Diese Kategorien sind:

– Die Maximierung von Ungleichheit
– Das Recht des Stärkeren
– Das Führerprinzip
– Die Irrationalität
– Die Dauermobilisierung
– Die Vereinheitlichung
– Die organische Ganzheit
– Der Totaleinsatz
– Die Gewalt und der Terror von oben
– Das Uralte und das ganz Neue

Gehirnwellen

Gehirnwellen

Eine typische Gehirnwelle im Alpha-Bereich.

Gehirnwellen sind Schwankungen der elektrischen Spannung innerhalb des Gehirns.
Mit einem EEG können die Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche gemessen werden.

Abhängig davon, in welchem Zustand sich ein Mensch befindet (zum Beispiel wach, entspannt, schlafend), schwingen seine Gehirnwellen in unterschiedlichen Frequenzbändern (beispielsweise Alpha-Wellen im entspannten Zustand).

Mit Hilfe äußerer Reize lassen sich Gehirnwellen stimulieren. Dadurch kann der Mensch in entspannte Zustände versetzt werden, in denen man zum Beispiel verbessert lernen kann oder sich effektiv mental programmieren kann.

Inhaltsverzeichnis

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Entstehung und Messung von Gehirnwellen

EEG-Messung

Jedes Gehirn besteht aus Milliarden von Gehirnzellen (Neuronen), die durch elektrische Impulse miteinander kommunizieren. Wird Information im Gehirn verarbeitet, so wechseln die beteiligten Gehirnzellen ihren elektrischen Zustand. Durch diesen physiologischen Vorgang kommt es zu Potenzialschwankungen (in der Größenordnung von 5 bis 100 μV).

Die von den Neuronen erzeugten Potenziale addieren sich entsprechend ihrer räumlichen Anordnung auf, so dass sich über den gesamten Kopf verteilte Potenzialänderungen messen lassen. Da die Potenzialschwankungen (über der Zeit) ein wellen-ähnliches Bild zeigen, bezeichnet man die Schwankungen als Gehirnwellen.

Die Spannungsschwankungen an der Kopfoberfläche können mit Elektroenzephalografie-Geräten (EEG) gemessen werden. In einem Elektroenzephalogramm (ebenfalls mit EEG abgekürzt) können die gemessenen Gehirnwellen graphisch dargestellt werden.

Frequenzbänder der Gehirnwellen

Im Laufe der Zeit wurde entdeckt, dass sich die elektrischen Vorgänge im Gehirn mit dem Zustand und der Aktivität der Person verändern. Die Gehirnwellen einer schlafenden Person zum Beispiel unterscheiden sich massiv von denen einer wachen Person.

Abhängig vom Zustand des Menschen schwingen seine Gehirnwellen in unterschiedlichen Frequenzbändern. Die Gehirnwellenaktivität spielt sich vor allem im Frequenzbereich von 0 bis 40 Hz ab.
Dabei werden die Gehirnwellen in folgende Frequenzbänder eingeteilt:

Frequenzband Frequenz Zustand des Menschen Tagesabschnitte, Tätigkeiten Möglichkeit der mentalen Programmierung
Gamma > 38 Hz geistige Höchstleistung, für Zusammensetzung von Wahrnehmungen wichtig Beispiel: Hochkonzentriertes Arbeiten nicht bekannt
Beta 12 – 38 Hz wach und aufmerksam, konzentriert, bei vollem Bewusstsein normales Frequenzband während des Tages, Beispiel: konzentriertes Arbeiten nicht sehr effektiv – Einflussnahme jedoch möglich (z.B. auf Aufmerksamkeit)
Alpha 8 – 12 Hz wach aber entspannt, passiv, ruhig, kreativ, Brücke zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein leichte bis mäßige Entspannung, leichte Meditation, Hypnose, nach dem Aufwachen, vor dem Einschlafen, bei Tagträumen sehr gut geeignet
Theta 3 – 8 Hz “Traumzustand”, Unterbewusstsein aktiv leichter Schlaf, tiefe Entspannung, REM-Phase / Träume, Meditation am effektivsten
Delta 0,2 – 3 Hz tiefer, traumloser Schlaf – komplette Ausschaltung des Bewusstseins – Unbewusstsein aktiv längerer Schlaf, komatöse Zustände schwierig, aber z.B. geeignet zur Behandlung Schmerzen
Anmerkung: Über die exakten Frequenzbereiche herrscht in der Fachwelt Uneinigkeit.
Beispielsweise wird die obere Grenze des Delta-Bereichs manchmal mit 4 Hz angegeben.

Im Folgenden weitere Fakten zu den Frequenzbändern der Gehirnwellen.

Beta Wellen

Gehirnwellenradio*
  • Beta Wellen oberhalb von 25 Hz werden vor allem in Stress- oder Angst-Zuständen ausgelöst.
  • Eine Person, deren Gehirn ausschließlich Beta-Wellen produziert, hat keinerlei Verbindung zu ihrem Inneren. Man könnte die Person in einem solchen Fall als “ferngesteuert” bezeichnen.
  • Ein Unterbereich des Beta-Bereiches ist der sogenannte SMR. SMR steht für “senso-motorischer Rhythmus” und meint den Gehirnwellen-Frequenzbereich von 12 bis 15 Hz. Die Definition dieses Bereiches geht zurück auf die Frage, warum Katzen sehr schnell zwischen Schlafen und hellwach-Sein umschalten können. Untersuchungen ergaben, dass Katzen in den Übergangsphasen vor allem Gehirnwellen im Bereich 12 bis 15 Hz (unterer Beta-Bereich) ausbilden.
    Für den Menschen kann eine Stimulation im SMR-Bereich zu einem besseren Schlaf führen.
  • Jugendliche sind tagsüber oft im Beta-Zustand.

Alpha Wellen

  • Im Alpha-Zustand hat man eine erhöhte Erinnerungs- und Lernfähigkeit. Diese Eigenschaft nutzt beispielsweise der XXL Vokabeltrainer* aus, mit dem man leicht Vokabeln lernen kann.
  • Der Alpha-Bereich ist die Brücke zwischen äußerer Welt (Beta-Wellen) und innerer Welt (Theta-Wellen). Befindest du dich im Alpha-Zustand, so öffnest du dich der inneren Welt bist aber gleichzeitig noch aufnahmefähig für äußere Reize.
  • Viele Therapieformen beruhen auf Alpha Wellen. Zu ihnen gehören beispielsweise die Hypnose oder auch die Synergetik-Therapie, die den Alpha-Zustand nutzt um festgefahrene Muster zu verändern.
  • Der Alpha-Zustand kann auch als Brücke zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein angesehen werden.
    Beispiel: Wenn du morgens aufwachst und danach noch ein wenig vor dich hindöst, hast du Gehirnwellen im Theta-Bereich. Wenn du nun gleichzeitig auch Alpha-Wellen hast, wirst du dich an deinen Traum erinnern können (du hast Zugang zum Unterbewusstsein). Wenn du dagegen sofort in den Beta-Zustand wechselst wirst du dich nicht an deine Träume erinnern können (du hast keinen Zugang zum Unterbewusstsein).
  • Man kann sich den Alpha-Zustand auch als Standby-Betrieb vorstellen. Vom Alpha-Bereich kann man nämlich jederzeit entweder nach oben (Beta-Bereich) oder nach unten (Theta-Bereich) gehen.
  • Alpha-Wellen ermöglichen den anderen Gehirnwellen-Bereichen miteinander zu kommunizieren. Wenn du Alpha-Wellen hast, arbeitet dein Gehirn integriert, d.h. du bist wach und bewusst, kannst jedoch gleichzeitig dein Unterbewusstsein anzapfen.
    Beispiel: Du hast eine intuitive Eingebung (die aus dem Delta-Bereich kommt). Da dein Gehirn gerade Alpha-Wellen produziert, kannst du dir diese Eingebung logisch erklären (mit Hilfe deiner Beta-Wellen).
  • Alpha-Wellen sind die Gehirnwellen, die man am leichtesten (willentlich) produzieren kann. Man braucht nur seine Augen zu schließen und schon wird das Gehirn beginnen Alpha-Wellen auszusenden. Auch beim Fernsehen kann das Gehirn sehr leicht Alpha-Wellen produzieren.
  • Im Alpha-Zustand werden Botenstoffe freigesetzt, die für das Empfinden von Glück und Freude notwendig sind (zum Beispiel Serotonin).
  • Junge Kinder sind tagsüber oft im Alpha-Zustand.

Theta Wellen

  • Gehirnwellen im Theta-Bereich ermöglichen uns den Zugang zu unbewussten Gedanken.
  • Theta Wellen sind auch für unsere Kreativität und lebhafte Erinnerungen zuständig. Spontane Lösungen für ein Problem, über das man z.B. mehrere Tage gegrübelt hat, stammen meistens aus dem Theta-Bereich.
  • Es ist schwierig, dominante Theta-Wellen aufrecht zu erhalten, ohne dabei einzuschlafen.
  • Bei Säuglingen und Kindern von 0 bis 4 Jahren bestehen die Gehirnwellen überwiegend aus Theta-Wellen (Traum-Zustand). Ihre Gehirne zeigen dagegen fast keine Beta-Wellen.
  • Ein vermehrtes Maß an Theta-Wellen kann auch ein Zeichen für innerliche Unruhe sein. So produzieren Kinder mit ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperativitätssyndrom) verstärkt Theta-, aber wenig Beta-Wellen.

Delta-Bereich

  • Körperlich gesehen regulieren Delta-Wellen Drüsen und Hormone. So wird beispielsweise DHEA ausgeschüttet (eine Vorstufe von vielen Hormonen). Delta-Wellen sorgen auch für die Regeneration von Zellen.
  • Der Delta-Bereich fungiert gleichzeitig auch als sechster Sinn. Delta-Wellen teilen uns Dinge mit, die wir uns rational nicht erklären können, wo wir aber trotzdem das Gefühl haben, dass sie wahr sind.
  • Eine Person, deren Gehirn sehr viel Delta-Wellen produziert, kann sich sehr leicht in andere Leute hineinfühlen.

Gehirnwellen-Stimulation (“Brainwave Entrainment”)

Mit Hilfe äußerer Reize (z.B. akustisch oder visuell) können die Gehirnwellen eines Menschen stimuliert werden.
Mit Gehirnwellen-Stimulation kann man Entspannungszustände herbeiführen. Gehirnwellen-Stimulation lässt sich jedoch z.B. auch dazu benutzen mit Hilfe verschiedener Bewusstseins-Ebenen Probleme zu erkennen und aufzulösen.
Die Gehirnwellen-Stimulation wird im Englischen als “Brainwave Entrainment” bezeichnet.

Arten der Gehirnwellen-Stimulation

Das Gehirn hat die Fähigkeit sich auf eine äußere rhythmische Stimulation einzuschwingen. Wie eine Stimmgabel eine andere Stimmgabel zum Schwingen anregt, produziert das Gehirn elektrische Impulse, die die gleiche Frequenz haben wie das äußere Signal.

Wenn die rhythmische Stimulation schnell und konsequent genug ist, kann sie die natürlichen Rhythmen des Gehirns (die Gehirnwellen) beeinflussen. Die Zeitspanne vom Beginn der Stimulation bis zur Ausbildung der entsprechenden Gehirnwelle hängt davon ab, wie gut die Person “trainiert” ist. Bei geübten Personen kann sich die Gehirnwelle schon nach wenigen Sekunden aufbauen.

Gehirnwellen können durch verschiedene Methoden stimuliert werden:

  • akustische Reize
  • visuelle Reize (z.B. Stroboskop-Licht)
  • Neurofeedback (Spezialform des Biofeedbacks)
  • direkte Manipulation der Gehirnwellen mittels elektrischer Wechselfelder

Ziele des “Brainwave Entrainment”

Eine der Hauptanwendungen des “Brainwave Entrainment” ist es, den Nutzer in einen Entspannungszustand zu versetzen.

Mit Hilfe der Gehirnwellen-Stimulation lassen sich jedoch auch Probleme erkennen und auflösen. Über Alpha-Wellen kann man einen Kanal zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein herstellen und so beispielsweise den eigentlichen Grund für eventuellen Ärger erkennen.

Um Brücken zwischen den Bewusstseins-Ebenen bauen zu können, müssen die Gehirnwellen-Bänder lernen miteinander zu kommunizieren. Dies kann dadurch erreicht werden, dass beispielsweise nur zwei bestimmte Bänder stimuliert werden und diese dann mit der Zeit lernen zu interagieren. Dieser Lernprozess wird für die verschiedenen Kombinationen durchlaufen bis die Gehirnwellen-Bänder schlussendlich wie in einem Orchester zusammen agieren.

Erzeugung von Gefühlen

Gehirnwellen-Stimulation kann bei einer Person bestimmte Gefühle auslösen. Dies ist jedoch von Mensch zu Mensch unterschiedlich, da Menschen Gefühle auf unterschiedliche Art und Weise verarbeiten.

Beispiel: Es gibt Personen, die auf Ärger mit sehr vielen Gedanken reagieren (Beta-Wellen) während andere Menschen Ärger einfach ins Unbewusste herunter schlucken (Delta-Wellen).

Akustische Gehirnwellen-Stimulation

Die akustische Gehirnwellen-Stimulation erfolgt über das Hören von rhythmischen Impulsen, die auch als “Beats” bezeichnet werden. Meistens startet die Stimulation mit Frequenzen im Beta-Bereich (~18 Hz). Von diesem wird der Hörer durch das langsame Steigern oder Senken der Frequenzen bis zur gewünschten Zielfrequenz gebracht.

Die Wirkung der akustischen Gehirnwellen-Stimulation ist spätestens seit der erfolgreichen Durchführung von Musiktherapien zu medizinischen Zwecken unbestritten.

Es gibt verschiedene Arten die rhythmischen Impulse zu erzeugen.
Im Internet gibt es verschiedene Angebote über die man seine Gehirnwellen akustisch stimulieren kann.

Verschiedene Beats

Die akustische Gehirnwellen-Stimulation erfolgt über rhythmische Impulse. Da das menschliche Ohr nur Frequenzen oberhalb von 16 Hz wahrnehmen kann, werden trickreiche Verfahren angewandt um die tiefen (unterhalb 16 Hz liegenden) Gehirnwellen-Frequenzen zu erzeugen. Die speziellen rhythmischen Pulse werden als “Beats” bezeichnet, wobei folgende Beat-Arten unterschieden werden.

Binaurale Beats

Ein binauraler Beat besteht aus zwei unterschiedliche Frequenzen auf dem linken und rechten Ohr. Die unterschiedlichen Frequenzen führen im Gehirn zu einer niederfrequenten Schwingung deren Frequenz genau die Differenz der beiden hörbaren Frequenz ist.

Beispiel: Hört man auf einem Ohr eine Welle mit 109 Hz und auf dem anderen eine mit 100 Hz, so bildet sich im Gehirn eine Welle mit der Frequenz 9 Hz (109 minus 100) aus. Ein Sound-Beispiel kann man sich in diesem Videokurs* anhören.

Damit binaurale Beats funktionieren können, müssen Stereo-Kopfhörer verwendet werden.

Binaurale Beats haben den Nachteil, dass die im Gehirn entstehende tiefe Frequenz sehr leise ist. Das bedeutet, dass man viel Ruhe und Konzentration braucht um diesen Ton verarbeiten zu können.

Binaurale Beats haben andererseits den Vorteil, dass die beiden Gehirnhälften durch die entstehende Frequenz synchronisiert werden.

Beim Angebot Neurostreams®* kommen die binauralen Beats im ZEN-Stream zum Einsatz.

Binaurale Beats werden beispielsweise auch in der Gateway Reihe und den Hemi-Sync-Titeln vom Monroe Institut eingesetzt.

Isochrone Beats

Bei den isochronen Beats wird mit einem gepulsten (hörbaren) Signal gearbeitet. Das Signal wird einfach abgehackt, d.h. es kommt ein kurzer hörbarer Ton, dann eine Pause, wieder der kurze Ton, dann wieder eine Pause und so weiter. Wenn man beispielsweise eine Alpha-Welle von 9 Hz im Gehirn erzeugen möchte, wird der Ton 9 mal in der Sekunde dargeboten (mit 9 Pausen dazwischen).

Im Gegensatz zu den binauralen Beats beruht das Funktionsprinzip der isochronen Beats nicht auf unterschiedlichen Frequenzen auf beiden Ohren. Deshalb benötigt man bei isochronen Beats nicht zwangsweise Stereo-Kopfhörer. Man kann auch komplett auf Kopfhörer verzichten und isochrone Beats über normale Lautsprecher hören.

Isochrone Beats sind in ihrer Wirkung effektiver als die binauralen Beats. Deshalb sind sie die derzeit meist genutzten Beats im Brainwave Entrainment. Auch beim Webangebot Neurostreams* kommen fast ausschließlich isochrone Beats zum Einsatz (in allen Streams außer dem ZEN-Stream).

Neurostreams®

Neurostreams gilt als das erste Gehirnwellenradio der Welt. Das Webradioangebot liefert angenehme Soundlandschaften, die mit bestimmten “Beats” gemischt werden. Dadurch werden beim Zuhörer bestimmte Gehirnwellenmuster, und damit bestimmte mentale Zustände hervorgerufen.

Die bei den Neurostreams eingesetzte psycho-akustische Methode ist harmlos und erzielt auf beinahe unfehlbare Weise immer ihre Wirkung.

Mehr Infos zu dem Angebot gibt es

Hardware-Geräte

Für den Zweck der Gehirnwellen-Stimulation gibt es extra entworfene Hardware-Geräte. Sie werden auch manchmal als “Mind Machines” bezeichnet.

Der DAVID PAL36 ist eines der bekanntesten Geräte dieser Art. Es bietet neben akustischen auch elektrische und visuelle Reize.

Unter Mind-Shop.de fand man bis zum Herbst 2016 eine große Auswahl an Hardware für die Gehirnwellen-Stimulation. Derzeit ist der Shop aus persönlichen Gründen des Betreibers Claudius Nagel geschlossen. Alternativ findet man Mind Machines auch auf Amazon*.

 

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Geheime Überwachungs-Programme

Mittendrin im Resonanz Gefängniss der Kontrolle, Überwachung & Manipulation

Alle technischen Geräte / Möglichkeiten können vernetzt genutzt werden um Hypnose / MindControl durchzuführen

Und wenn Dir auffällt das Du unter Vollbeobachtung stehst

Ist man eine Gefahr für die “Beobachter” bekommt man eine Portion Nudging – die bessere Wortwahl für MindControl

Und als Schläfer kann man sogar für terroristische Anschläge oder als Agent ohne Erinnerung eingesetzt werden

Umerziehung der Deutschen als Teil der Psychologischen Kriegführung – zur Geschichte

Von Hans-Joachim von Leesen

Ausgangspunkt

Krieg – das ist in der Vorstellung der meisten Menschen der Kampf von Streitkräften zu Lande, zu Wasser und in der Luft, um gewaltsam politische, wirtschaftliche, ideologische oder militärische Interessen von Staaten durchzusetzen. Erst beim zweiten Hinsehen fällt auf, dass solche Auseinandersetzungen auch auf wirtschaftlichem Gebiet stattfinden. So versucht ein Staat einem anderen seinen Willen aufzuzwingen, indem er beispielsweise über ihn einen wirtschaftlichen Boykott verhängt wie etwa die USA gegenüber Kuba, oder wie im Ersten Weltkrieg Großbritannien sich bemühte, mit Hilfe einer Blockade Deutschland auszuhungern. Es fehlt die dritte Variante der Kriegführung, die in der Neuzeit immer mehr an Bedeutung gewonnen hat und umso wirksamer ist, je weniger die Gegenseite sie bemerkt. Es ist die Psychologische Kriegführung, die beispielsweise eine überaus wichtige Rolle spielte in der Auseinandersetzung zwischen der Sowjetunion und der von den USA geführten Welt, und die unter dem Begriff „kalter Krieg“ in die Geschichte einging.

Man kann als Erfinder der modernen Psychologischen Kriegführung Großbritannien ansehen, das schon wenige Wochen nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs das „Kriegspropagandabüro“ (War propaganda bureau) ins Leben rief und es nicht nur mit umfangreichen finanziellen und technischen Mitteln ausstattete, sondern auch eine Reihe scharfsinniger und phantasievoller Schriftsteller als Mitarbeiter gewinnen konnte. Es ging um den „Kampf um die Seelen“. Was nützt eine glänzend ausgerüstete Armee, wenn die Menschen nicht kampfwillig sind, etwa weil sie an der eigenen Sache zweifeln?

Hier setzt die Psychologische Kampfführung (PSK) ein, die auf wissenschaftlicher Grundlage alles einsetzt, um das eigene Volk zu überzeugen, dass es seine ganzen Kräfte anspannen muß, um der „guten“, nämlich der eigenen Sache zum Siege zu verhelfen. Anne Morelli, Professorin für Geschichte an der Université libre in Brüssel, hat jüngst in einem schmalen Band die „Prinzipien der Kriegspropaganda“ zusammengefasst und meint folgende Ziele der PSK ausgemacht zu haben, Ziele, die von allen Parteien verfolgt werden, seien es demokratisch, seien es diktatorisch regierte Länder: Sie hat dazu folgende Thesen formuliert:

1. Die anderen haben angefangen.

2. Der Feind ist der Teufel vom Dienst.

3. Wir kämpfen für eine gute Sache.

4. Der Feind begeht mit Absicht Grausamkeiten.

5. Unsere Verluste sind gering.

So ging die Psychologische Kriegführung der Briten im Ersten Weltkrieg vor und stieß dabei auf eine ahnungslose deutsche Führung. Sie wurde überrumpelt von dieser Art der Kriegführung, die sie für unanständig und unsoldatisch hielt. Die Verbreitung von angeblichen Gräueltaten der Deutschen, die, wie sich nach dem Krieg vor allem durch die Forschungsarbeiten von Lord Arthur Ponsonby herausstellte, allesamt erfunden waren, hielt man für unehrenhaft und begriff nicht die ungeheure Wirkung, die die Lügen in der ganzen Welt entfalteten. Erst gegen Ende des Kriegs gelang es Erich Ludendorff als 1. Generalquartiermeister, einige Institutionen der deutschen Gegenpropaganda zu schaffen, die aber keine entscheidende Wirkung mehr entfalten konnte. 1918 brach die Kampfmoral der Deutschen zusammen, was Professor Paul M. A. Linebarger, der sich in den USA in mehreren Büchern wissenschaftlich mit den Grundlagen der Psychologischen Kriegführung befasste, vor allem auf die Wirkung der alliierten PSK zurückführte. Lord Arthur Ponsonby hatte recht, als er in seinem, 1930 auch in deutscher Übersetzung erschienenen Buch „Lügen in Kriegszeiten“ schrieb: „Der psychologische Faktor ist im Kriege ebenso wichtig wie der militärische Faktor“. (Übrigens bestätigte Prof. Linebarger der deutschen Seite, dass sie bis zum Zweiten Weltkrieg ihren Rückstand in der PSK aufgeholt hatte und der Gegenseite durchaus gewachsen war.)

Die Fortsetzung des Psychokriegs gegen Deutschland im Zweiten Weltkrieg

Daß im Zweiten Weltkrieg der US-Präsident Franklin D. Roosevelt gemeinsam mit vielen ihn umgebenen Ratgebern daran interessiert war, sein Land in den Krieg gegen die Achsenmächte Deutschland und Italien zu führen, hatte nicht nur wirtschaftliche Gründe und war nicht nur getrieben von dem Ziel US-amerikanischer Kreise, die Rolle der damaligen Weltmacht Großbritannien zu übernehmen. Wenigstens ebenso gewichtig waren ideologische Gründe, war doch sowohl dem Präsidenten als auch seinen Beratern, darunter viele aus Deutschland geflohene Emigranten, daran gelegen, das damals in Deutschland herrschende Regime zu stürzen. Als das Deutsche Reich dann im Dezember 1941 durch Bündnisverpflichtungen gegenüber Japan in den Krieg gegen die USA hineingezogen worden war, wurde von der US-Regierung sehr bald an der Universität Virginia in Charlotteville die „School for Military Government“ eingerichtet. Ihre Aufgabe sollte es sein, im Auftrage der amerikanischen „Psychological Warfare Division“ Konzepte zu erarbeiten, wie man sich gegenüber Deutschland im und nach dem Kriege verhalten soll. Von Anfang an galt es als ausgemacht, dass der Krieg nur durch die bedingungslose Kapitulation Deutschlands beendet werden könne und dass anschließend das Land von den Siegermächten ganz und gar zu besetzen sei. Dabei glaubte man, die richtigen Schlüsse aus dem Ende des Ersten Weltkriegs gezogen zu haben; nach der Niederlage mussten zwar die Deutschen im Versailler Friedensvertrag die Alleinschuld am Kriege auf sich nehmen, doch konnten die Alliierten nicht verhindern, dass Deutschland sich trotz der Auspowerung durch immense Reparationszahlungen schon nach 15 Jahren erholt hatte und nach wenigen weiteren Jahren wieder ein Faktor in Europa geworden war. Das sollte sich nicht wiederholen. Der in den USA einflussreiche Psychiater Prof. Langer fasste damals zusammen: „Hitler ist nicht die Ursache des deutschen Wahnsinns, sondern umgekehrt: Da die Deutschen grundsätzlich wahnsinnig sind, haben sie Hitler geschaffen.“

Es sei nunmehr Sache des siegreichen Amerikas, die Ursache des Wahnsinns zu beseitigen (ausführlicher in Mosberg, Reeducation). Die Sicht auf Deutschland hatte sich in diesen Kreisen seit dem Ersten Weltkrieg nicht verändert: Es sei in der Hand des preußischen Generalstabes, der Junkerkaste, der Konzernbosse und der Bürokraten, deren Speerspitze der Nationalsozialismus sei, behauptete man.

1943 wurde die „Research and Analysis Branch“ gegründet als Teil des amerikanischen Geheimdienstes. Sie beschäftigte 1.200 Soldaten und Zivilisten, unter ihnen zahlreiche aus Deutschland emigrierte ehemals führende linke Politiker und Wissenschaftler, darunter Herbert Marcuse, der uns in Deutschland bei der 68er Revolte wieder begegnen sollte, sowie der später in den Nürnberger Prozessen als Ankläger fungierende Robert Kempner, ein in Berlin tätig gewesener Jurist, der aus rassischen Gründen Deutschland verlassen hatte. Den starken linken Kreisen entstammten die Bestrebungen, die deutsche Wirtschaftsstruktur endgültig zu beseitigen. Die radikalste Konsequenz war der Morgenthau-Plan, nach dem Deutschland in einen Agrarstaat umgewandelt werden sollte. Er wurde im letzten Kriegsjahr tatsächlich von Roosevelt offiziell akzeptiert, nach kurzer Zeit aber unter dem Einfluss besonnener Politiker vom Präsidenten wieder zurückgezogen, bestimmte jedoch das Deutschlandbild der für die Politik im besiegten Deutschland zuständigen Offiziere und „Halbsoldaten“, das waren Psychologen, Psychiater, Politologen, Soziologen, Journalisten usw., die in Offiziersuniformen gesteckt worden waren, von den Militärs aber nicht ganz ernst genommen wurden.

Die amerikanischen Ansichten trafen sich mit einer schon im Ersten Weltkrieg virulent gewesenen britischen Gruppierung, die in dem durch Bismarck geeinten Deutschland eine Konkurrenz zum Empire sahen. Zu ihnen gehörte an führender Stelle Winston Churchill. Sir Robert Gilbert Vansittard war wohl die Symbolfigur für diese politische Richtung. Für ihn, der bis 1941 als Ständiger Staatssekretär bzw. als Diplomatischer Chefberater im britischen Außenministerium maßgebenden Einfluss hatte, war Hitler die „Offenbarung einer tief verwurzelten deutschen Krankheit“, wie er sich ausdrückte. Sie forderten – wie ihre US-amerikanischen Gesinnungsfreunde – die Beseitigung der deutschen Schwerindustrie, die Aburteilung der deutschen politischen und wirtschaftlichen Führungsschicht, die sie für alle Kriegsverbrechen verantwortlich machten, und die langjährige Besetzung des besiegten Deutschlands zum Zwecke der Umerziehung. Einen Eindruck von seinem Deutschenhass bietet seine 1941 erschienene Schrift „Black Record. German Past and Present, deutsche Übersetzung in „Der Hetzer“. Herausgegeben von Olaf Rose, Inning 2004.

Nach dem Krieg sagte der Stellvertretende US-Außenminister Archibald McLeesh, der 1939 in den USA die Institution der Psychologischen Kriegführung gegründet hatte, auf der Potsdamer Konferenz, es müsse das Ziel der Umerziehung sein, den Charakter und die Mentalität der deutschen Nation zu verändern, so dass Deutschland schließlich ein Leben ohne Überwachung gestattet werden könne. Dafür sei eine Behandlung der Deutschen notwendig, die man mit der eines Kriminellen in einer modernen Strafanstalt vergleichen könne. „Wir werden die gesamte deutsche Tradition auslöschen.“ Man müsse einen Prozess in Gang setzen, an dessen Ende die deutsche „Self Reeducation“ stehen müsse (ausführlich in Schrenck-Notzing, Charakterwäsche, sowie in Mosberg, Reeducation).

Die kollektive Schuld der Deutschen

Im „Report of a Conference on Germany after the War“, erarbeitet im Sommer 1944 vom „Joint Committee on Post-War-Planning“ an der Columbia University, New York City, fand sich der Fahrplan für die Umerziehung der Deutschen, der dann zur offiziellen Richtlinie der US-amerikanischen Nachkriegspolitik wurde. (Er ist wiedergegeben in Mosberg, Reeducation.) Entwickelt wurde er von Wissenschaftlern aus den Gebieten der Medizin, Psychologie, Soziologie usw. Der zu den geistigen Vätern gehörende Schweizer Psychoanalytiker C. G. Jung hatte davor gewarnt, einen Unterschied zwischen „anständigen und unanständigen“ Deutschen zu machen (zitiert in Mosberg, Reeducation). Die Deutschen seien „kollektiv schuldig“. Der Grund dafür sei eine „allgemeine psychische Minderwertigkeit des deutschen Menschen“. Nach seiner Auffassung seien die Deutschen „entartet“. Die einzig wirksame Therapie sei es, dass die Deutschen dazu gebracht werden müssen, ihre Schuld anzuerkennen, ja, dass sie sich selbst öffentlich und immer wieder zu ihrer Schuld bekennen.

Einer der ersten Schritte zu diesem Ziel war das Stuttgarter Schuldbekenntnis der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD). Als sich führende Persönlichkeiten der deutschen evangelischen Kirche, die überwiegend der Bekennenden Kirche angehörten, bemühten, in den im Aufbau befindlichen Ökumenischen Rat aufgenommen zu werden, wurde ihnen die Bedingung gestellt, zunächst ein Bekenntnis zur deutschen Kollektivschuld öffentlich abzulegen. Generalsekretär des Ökumenischen Rates war der Holländer Visser’t Hooft, der im Kriege dem britischen Geheimdienst angehört hatte. Am 18./19. Oktober 1945 legten die Führer der deutschen evangelischen Kirchen vom Landesbischof Lilje über Pastor Martin Niemöller bis zu Dr. Dr. Gustav Heinemann das gewünschte Schuldbekenntnis ab, und zwar nicht nur für die evangelische Kirche, sondern für das gesamte deutsche Volk, also beispielsweise auch die Katholiken und Konfessionslosen. (Ausführlich dazu der Kieler Theologieprofessor Walter Bodenstein in „Ist nur der Besiegte schuldig? Die EKD und das Stuttgarter Schuldbekenntnis von 1945“.)

Immer wieder stößt man auf die Annahme der Umerzieher, die Kollektivschuld der Deutschen habe ihre Ursache in ihrer biologischen Veranlagung. Das müsse den Deutschen eingeprägt werden, bis sie davon selbst überzeugt seien. Die Instrumente dazu seien die Medien, in der damaligen Zeit vor allem die Presse, der Rundfunk und der Film.

Dazu mussten zunächst die in Deutschland vorhandenen Medien beseitigt werden. Sie wurden verboten. Der nächste Schritt war es, alle Männer und Frauen aus dem öffentlichen Leben zu entfernen, die den Zielen der Umerziehung hätten widersprechen können. In den Internierungslagern verschwanden in bis zu drei Jahren zwischen 314.000 und 454.000 Menschen (die Angaben in der Literatur schwanken), ohne völkerrechtliche Grundlage und ohne Anklage – von BDM-Führerinnen bis zu hohen Ministerialbeamten, von Ortsgruppenleitern der NSDAP über Schriftsteller bis zu Diplomaten. Das Personal der Rundfunkanstalten wurde entlassen, die führenden Journalisten und Verleger in Internierungslager gesperrt. An die Stelle der deutschen Medien traten zunächst Rundfunksender der alliierten Militärregierungen. Was sie zu veröffentlichen hatten, lieferten die Besatzungsmächte über ihre Nachrichtenagenturen, in der US-Zone die Agentur DANA, später DENA, in der britischen unter der Leitung von Sefton Delmer, einem führenden Mann der PSK, die German News –Service = GNS. Nichts anderes durften die deutschsprachigen Zeitungen und Rundfunksender veröffentlichen als das, was diese Agenturen verbreiteten. Nach einiger Zeit lockerte man die Personalpolitik, indem man auch Journalisten einstellte, die keine Emigranten waren, aber im Dritten Reich aus politischen Gründen kaltgestellt waren. Nach ein bis zwei Jahren kamen die ersten von der Besatzungsmacht ausgebildeten Redakteure zum Zuge. (Ein eindrucksvolles Bild liefert das von den deutschen Journalisten der ersten Stunde Richard Tüngel und Hans Rudolf Berndorff geschriebene Buch „Auf dem Bauche sollst Du kriechen“, erschienen 1958.) Die Spitze bildete in der US-Zone ein Leon Edel, später Eugene Jolas. Der Chef der Presseoffi ziere war der Intelligence Offi cer Alfred Rosenberg. Die Deutschen Journalisten standen unter strenger amerikanischer bzw. britischer Aufsicht. Sie hatten umzusetzen, was die Psychologische Kriegführung vorgegeben hatte. Hauptziel war, dass „die Deutschen ihre Kollektivschuld eingestanden und von ihrer Minderwertigkeit überzeugt wurden“, wie Helmuth Mosberg in seiner auch als Buch erschienenen Dissertation „Reeducation – Umerziehung und Lizenzpresse im Nachkriegsdeutschland“ schreibt. Jeder Journalist hatte ein Umerzieher zu sein.

Der deutsche Charakter wird gewaschen

Auf die Dauer konnte man die Deutschen nicht allein mit den Zeitungen und Rundfunksendungen der alliierten Militärbehörden abspeisen. So suchte man Deutsche, die geeignet erschienen, neu gegründete Zeitungen zu verlegen. Darüber hat Caspar von Schrenck-Notzing bereits 1965 in seinem grundlegenden Werk „Charakterwäsche“ berichtet, das in immer neuen Auflagen und kürzlich in einer Neufassung erschien. Die neuen deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverleger sollten das „andere Deutschland“ verkörpern, also Menschen sein, die sich von den bisherigen Deutschen deutlich unterschieden. Bei der Auswahl ging es erst in zweiter Linie um fachliche Eignung, vor allem aber um die charakterlichen Eigenschaften. Die Siegermächte gingen davon aus, dass die meisten Deutschen einen falsch entwickelten Charakter hatten, da sie durch ihre autoritären Familien geprägt worden waren. Wie die neue Elite in der Medienwelt geartet sein soll, das hatte eine Fachgruppe von Wissenschaftlern unter der Leitung von Max Horkheimer erarbeitet (auch er begegnet uns wieder bei den Vordenkern der 68er Revolte) und in einem fünfbändigen Werk „Studies in Prejudice“ vorgelegt, einem Werk, zu dessen Autoren u. a. Theodor W. Adorno, Else Frenkel-Brunswik, Daniel J. Levinson, R. Nevitt Sanford gehörten. Sie wollten die Vorurteile, unter denen die Deutschen angeblich leiden, aufdecken und ausrotten. Wörtlich: „Ausrottung meint Umerziehung, die wissenschaftlich geplant wird.“ Damit sollten „potentiell faschistische Individuen aufgedeckt werden“. So suchte man Menschen, bei denen die in Deutschland typischen Werte, wie „äußerlich korrektes Benehmen, Fleiß, Tüchtigkeit, physische Sauberkeit, Gesundheit und unkritisches Verhalten“ nicht vorhanden waren, denn diese Eigenschaften verbergen angeblich „eine tiefe Schwäche des eigenen Ichs“. Man befragte die ins Auge gefassten Persönlichkeiten u. a. danach, wie ihr Verhältnis zu Vater und Mutter war. Bevorzugt wurden Männer, die zu ihren Eltern ein gebrochenes Verhältnis hatten, also nicht durch die autoritäre deutsche Familie geformt waren. Und sie gingen mit gutem Gewissen vor, waren doch, wie sie behaupteten, die Deutschen krank, waren Patienten, die von ihrer Paranoia geheilt werden mussten.

Die neuen Zeitungsverleger und Chefredakteure wurden entsprechenden Tests unterzogen, und wenn sich herausstellte, dass sie solche gebrochenen Charaktere hatten, dann kamen sie in die engste Wahl. Sozusagen als Belohnung erhielten sie die Lizenz für eine Zeitung oder Zeitschrift, natürlich immer noch überwacht von den Presseoffizieren. Die neuen Zeitungsverleger hüteten sich, gegen die vorgegebenen Regeln zu verstoßen, wäre ihnen doch anderenfalls die Lizenz wieder entzogen oder sie hätten ihre Stellung verloren. Die allermeisten funktionierten wie verlangt, wobei auch bald Überzeugungen im Spiel waren, schlagen sich doch die meisten Menschen gern auf die Seite der Sieger (ausführlich dazu Schrenck-Notzing).

Daß eine große Rolle bei der Umerziehung die Prozesse gegen die deutsche Führungsschicht und gegen angebliche und wirkliche Kriegsverbrecher spielten, liegt auf der Hand. Das Verfahren vor dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg gegen die Reichsführung sowie die darauf folgenden der amerikanischen Militärjustiz wurden den Deutschen durch die Zeitungen der alliierten Militärregierungen vermittelt. Sie sollten der deutschen Bevölkerung in allen Einzelheiten die Kollektivschuld vor Augen führen, hatte aber gleichzeitig die Aufgabe, die alliierten Kriegsverbrechen wie etwa den Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung zu rechtfertigen oder zu verdecken.

Bei all diesen Maßnahmen wurde die Hauptforderung der Psychologischen Kriegführung befolgt: Man muß ein gegnerisches Volk von seiner Führung trennen. Das war bereits ein Ziel der Alliierten im Ersten Weltkrieg, als der Kaiser als bluttriefendes Monster dargestellt wurde. Für alle Zeitungen wie auch beim Rundfunk galt der Grundsatz, dass jeder Journalist ein Umerzieher zu sein hat. Befolgte er das nicht, lief er Gefahr, seine Stellung zu verlieren. Nicht zuletzt das erklärte die Linientreue von Verlegern und Redakteuren (ausführlich dazu Mosberg, Reeducation). Als 1949 die Bundesrepublik Deutschland entstand, ging die Lizenzierung der Presse durch die Militärregierung zu Ende. Aber man hatte in den Jahren 1945 bis 1949 seinen Nachwuchs herangezogen, und der war durch die Schule der von den Militärregierungen überwachten Umerzieher gegangen. Auch daher erklärt es sich, daß heute die bundesdeutschen Journalisten zwar frei sind in Einzelfragen, daß sie sich aber alle einigen Grundeinstellungen verpflichtet fühlen (müssen), so der deutschen Kollektivschuld und der deutschen Alleinschuld am Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.

So wie die Presse im Sinne der Umerzieher umgestaltet wurde, so erging es auch dem Rundfunk und der Filmwirtschaft. Die bis 1945 in Deutschland produzierten Filme wurden zunächst generell verboten; dann gab man ausgewählte Revue- und Unterhaltungsfilme frei. (Noch heute sind zahlreiche Filme verboten.) Die Kinos zeigten zunächst überwiegend englisch- und russischsprachige Filme mit Untertiteln, bis nach den Prinzipien der Umerzieher gedrehte deutsche Filme zur Verfügung standen. (Beispiele: Die Mörder sind unter uns, Film ohne Titel, Rotation.)

Parallel lief die Umerziehung in Schulen und Universitäten. Alle Schulbücher wurden verboten. Um Bücher verlegen zu können, benötigte man die Lizenz der Militärregierung. Es bestand erheblicher Bedarf an Neuerscheinungen, nachdem der Alliierte Kontrollrat insgesamt 34.645 Bücher verboten hatte sowie pauschal alle Bücher über den Ersten Weltkrieg und über die Olympischen Spiele 1936; das waren alles in allem drei- bis viermal so viele Bücher wie im Dritten Reich. (Siehe den Befehl Nr. 4 des Alliierten Kontrollrates vom 13. 5. 1946 „Betreffend Einziehung von Literatur und Werken nationalsozialistischen und militaristischen Charakters“ sowie „Liste der auszusondernden Literatur“ mit drei Nachträgen.) Nachdrucke im Uwe Berg Verlag, Toppenstedt 1983/1984.

Der bisher geschilderte Kurs der Umerziehung wurde strikt befolgt, bis im September 1946 US-Außenminister Byrns in einer Rede in Stuttgart erklärte, dass sich die amerikanische Politik Deutschland gegenüber verändern müsse, um in Europa kein Vakuum entstehen zu lassen. Inzwischen hatte auch die amerikanische Führungsschicht begriffen, dass das Bündnis zwischen der Sowjetunion und den Westmächten nur hielt, solange sie einen gemeinsamen Feind, nämlich Deutschland, hatten. Nun brachen die Gegensätze offen aus. Die US-Regierung befürchtete, dass durch das Vakuum, das durch die Niederwerfung Deutschlands entstanden war, die Sowjetunion in Gestalt des Kommunismus eindringen werde mit allen Folgen für die westliche Welt. Der Gegensatz zwischen Ost und West eskalierte im März und April 1947 auf der Moskauer Konferenz. Immer deutlicher wurde der Machtkampf um Deutschland. Jeder – Ost wie West – wollte so viel wie möglich vom deutschen Potential für sich gewinnen, indem es den in seinen Händen befindlichen Teil Deutschlands in seinen Machtbereich einbezog. Der „kalte Krieg“ war ausgebrochen.

Die heimlichen Paten der Bundesrepublik

Die Lage der amerikanischen Psychokrieger wurde kompliziert. Einer ihrer engsten Verbündeten, die Sowjetunion, galt plötzlich als Feind der USA. Die Aufgabe der amerikanischen PSK war es nun, sowohl Deutschland niederzuhalten, als auch Deutschland wieder eine gewisse Macht zuzubilligen, weil man diese deutsche Macht gegen die UdSSR benötigte. Der Gegenseite ging es nicht viel anders. Allerdings brauchte man nur das deutsche Potential, nicht aber einen eigenständigen Willen. Die Deutschen sollten aufgehen in einem amerikanischen Machtblock im Westen und in einem sowjetischen im Osten. Der psychologischen Kriegführung eröffnete sich eine zweite Front: Der Kampf gegen den Kommunismus. Es bedurfte noch einiger Jahre, bis sich die Psychologische Kriegführung neu positioniert hatte. Über diese zweite Phase berichtet eindrucksvoll ein Dokumentarfilm, der im Sender „Phoenix“ schon mehrfach ausgestrahlt wurde unter dem Titel „Germany made in USA“, in dem die seinerzeit verantwortlichen Spezialisten der amerikanischen Umerziehungsinstitutionen persönlich zu Worte kommen. Sie waren, wie es im Film heißt, die „heimlichen Paten der Bundesrepublik Deutschland“, da man die deutsche Hilfe beim Kampf gegen den Kommunismus brauchte. Die linken Kräfte in der BRD sollten davon abgehalten werden, in den Kommunismus abzurutschen. Für sie gründete der CIA den „Kongress für die Freiheit der Kultur“, dessen Zeitschrift „Der Monat“ weit verbreitet wurde. Geld spielte eine erhebliche Rolle, um auch bislang weit links operierende deutsche Intellektuelle für die Amerikaner zu gewinnen. Während die Umerzieher in der ersten Zeit nach dem Krieg damit beschäftigt waren, deutsche Strukturen zu zerstören, ging es nun darum, Institutionen wieder aufzubauen, die für die amerikanische Sache nützlich waren, wie z. B. die deutschen Gewerkschaften. Dafür zuständig gewesene Amerikaner schildern in dem Film, wie enorme amerikanische Bestechungssummen in den Aufbau des Deutschen Gewerkschaftsbundes flossen, aber auch wie wichtige linke Politiker wie Willy Brandt, Ernst Reuter und Carlo Schmid mit Geld für ihre politische Arbeit gewonnen wurden. Amerika-Häuser wurden gegründet. Die Pendants in der britischen Besatzungszone hießen „Die Brücke“, in der französischen „Maisons français“, in der sowjetischen „Haus der deutsch-sowjetischen Freundschaft“. In sie wurden Schulklassen zur Indoktrination geführt, Propagandafilme gezeigt, geeignete Literatur zur Verfügung gestellt. So wie der britische Geheimdienst die „Deutsch-englische Gesellschaft“ ins Leben rief (heute „Deutsch-Britische Gesellschaft), um über sie die deutsche öffentliche Meinung im britischen Sinne zu beeinflussen und gleichzeitig Menschen zu finden, die zur Zusammenarbeit mit den Briten bereit waren, so entwickelten in den übrigen Besatzungszonen die dort zuständigen Geheimdienste ähnliche Aktivitäten.

Bestrebungen deutscher Kreise nach Wiedervereinigung konnten dabei nur stören. Solche Bestrebungen mussten niedergehalten werden, auch wenn die jetzt etablierte Bundesregierung den deutschen Wählern gegenüber immer wieder versicherte, nichts sei ihr wichtiger als die Wiedervereinigung. Als 1952 im Bundestag die Abstimmung über den Schuman-Plan anstand, nach dem eine westeuropäische Hohe Behörde (Frankreich, Benelux, Italien sowie die Bundesrepublik Deutschland) die europäische Kohle- und Stahlpolitik koordinieren sollte, drohten manche Bundestagsabgeordnete, dem Vertragswerk die Stimme zu verweigern, weil sie fürchteten, durch die feste Anbindung der BRD an den Westen werde die angestrebte Wiedervereinigung erschwert. Der CIA aber zerstreute deren Bedenken, indem die schwankenden Abgeordneten mit einem beträchtlichen Handgeld ausgestattet wurden, woraufhin der Schuman-Plan den Bundestag passierte.

So half die USA den Deutschen, von amerikanischen Grundsätzen zu profitieren, wie in dem Film einer der CIA-Mächtigen sich ausdrückte. Gleichzeitig rotteten sie, um ein weiteres Zitat aus dem Film aufzunehmen, die preußisch-deutschen Relikte im deutschen Denken aus, so dass Deutschland nunmehr „eine Kulturnation nach USA-Vorbild“ geworden war. Karl Steinbuch, ein zu seinen Lebzeiten weithin geachteter Wissenschaftler auf dem Gebiet der Nachrichtenverarbeitung und -übertragung, später bekannt geworden als gesellschaftskritischer Schriftsteller, schrieb: „Die Siegermächte haben uns ein kulturelles Herrschaftssystem aufgezwungen, das unserer Existenz, unserer Identität und unserer Tradition feindlich ist: Die Ideologie gegen die eigene Existenz.“ Elisabeth Noelle-Neumann schrieb, das Ergebnis der Umerziehung sei ein Extrem der Selbstdemütigung. „Man kann das in einem Satz zusammenfassen: Die Siegermächte haben uns den Selbsthass eingepflanzt.“ (beides zitiert in Mosberg, Reeducation).

Die Pflanze hat sich prächtig entwickelt.


Verwendete Literatur:

Sigurd Binski, Zwischen Waldheim und Workuta, Bonn 1967;

Walter Bodenstein, Ist nur der Besiegte schuldig? Die EKD und das Stuttgarter Schuldbekenntnis von 1945, München 1986;

Sefton Delmer, Die Deutschen und ich, deutsche Ausgabe Hamburg 1962;

Georg Franz-Willing, Umerziehung – Die De-Nationalisierung besiegter Völker im 20. Jahrhundert, Coburg 1991;

Gisela Gneist, Günther Heydemann, Allenfalls kommt man für ein halbes Jahr in ein Umschulungslager, Leipzig 2002;

Paul M. A. Linebarger, Schlachten ohne Tote – Psychological Warfare, deutsche Ausgabe Frankfurt am Main o. J. (ca. 1962);

Liste der auszusondernden Literatur mit drei Nachträgen, Leipzig 1946–1952, Nachdrucke im Uwe Berg Verlag, Toppenstedt, 1983/1984;

Anne Morelli, Die Prinzipien der Kriegspropaganda, Springe 2004;

Helmuth Mosberg, Die REeducation. Umerziehung und Lizenzpresse im Nachkriegsdeutschland, München 1991;

Arthur Ponsonby, Lügen in Kriegszeiten – eine Sammlung und kritische Betrachtung von Lügen, die während des Ersten Weltkriegs bei allen Völkern in Umlauf waren. Deutsche Ausgabe Berlin 1930;

Benno Prieß, Erschossen im Morgengrauen, 3. Aufl age, Calw 2005

Psychologische Verteidigung, Psychologische Kampfführung, Sonderdruck aus Taschenbuch für Wehrfragen, Frankfurt am Main 1960/61;

Olaf Rose (Herausgeber), Der Hetzer. Lord Vansittard und die britische Kriegspropaganda gegen Deutschland 1939–1945. Stegen 2004;

Speziallager – Internierungslager. Internierungspolitik im besetzten Nachkriegsdeutschland. Berlin-Hohenschönhausen 1996;

Caspar v. Schrenck-Notzing, Charakterwäsche. Die amerikanische Besatzung in Deutschland und ihre Folgen, Stuttgart 1965, erweiterte Neuausgabe Graz 2004;

Richard Tüngel und Rudolf Berndorff, Auf dem Bauche sollst Du kriechen … Deutschland unter den Besatzungsmächten. Hamburg 1958;

Franz Uhle-Wettler, Der deutsche Militarismus, in Criticon Nr. 142, München 1994

Clemens Vollnhals, Entnazifi zierung. Politische Säuberung und Rehabilitierung in den vier Besatzungszonen. dtv München 1991;

Heiner Wember, Umerziehung im Lager, Essen 1991;

Henric L. Wuermeling, Die weiße Liste. Umbruch der politischen Kultur in Deutschland 1945, UBU Berlin, 1988;

Dokumentarfilm Germany made in USA, von Joachim Schröder, Redaktion Klaus Bahn, mehrfach im Sender Phoenix


Erklärung des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland gegenüber den Vertretern des Ökumenischen Rates der Kirchen

„Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland begrüßt bei seiner Sitzung am 18./19. Oktober 1945 in Stuttgart Vertreter des Ökumenischen Rates der Kirchen. Wir sind für diesen Besuch um so dankbarer, als wir uns mit unserem Volk nicht nur in einer großen Gemeinschaft der Leiden wissen, sondern auch in einer Solidarität der Schuld. Mit großem Schmerz sagen wir: Durch uns ist unendliches Leid über viele Völker und Länder gebracht worden. Was wir unseren Gemeinden oft bezeugt haben, das sprechen wir jetzt im Namen der ganzen Kirche aus: Wohl haben wir lange Jahre hindurch im Namen Jesu Christi gegen den Geist gekämpft, der im nationalsozialistischen Gewaltregiment seinen furchtbaren Ausdruck gefunden hat; aber wir klagen uns an, daß wir nicht mutiger bekannt, nicht treuer gebetet, nicht fröhlicher geglaubt und nicht brennender geliebt haben. Nun soll in unseren Kirchen ein neuer Anfang gemacht werden. Gegründet auf die Heilige Schrift, mit ganzem Ernst ausgerichtet auf den alleinigen Herrn der Kirche, gehen sie daran, sich von glaubensfremden Einflüssen zu reinigen und sich selber zu ordnen. Wir hoffen zu dem Gott der Gnade und Barmherzigkeit, daß er unsere Kirchen als sein Werkzeug brauchen und ihnen Vollmacht geben wird, sein Wort zu verkündigen und seinem Willen Gehorsam zu schaffen bei uns selbst und bei unserem ganzen Volk. Daß wir uns bei diesem neuen Anfang mit den anderen Kirchen der ökumenischen Gemeinschaft herzlich verbunden wissen dürfen, erfüllt uns mit tiefer Freude. Wir hoffen zu Gott, daß durch den gemeinsamen Dienst der Kirchen, dem Geist der Gewalt und der Vergeltung, der heute von neuem mächtig werden will, in aller Welt gesteuert werde und der Geist des Friedens und der Liebe zur Herrschaft komme, in dem allein die gequälte Menschheit Genesung finden kann. So bitten wir in einer Stunde, in der die ganze Welt einen neuen Anfang braucht: Veni, creator spiritus!“

Stuttgart, den 18./19. Oktober 1945


Das faschistische Italien hatte bis 1943 an Deutschlands Seite Krieg geführt, wurde dann aber von Marschall Badoglio zur richtigen Seite bekehrt; es brauchte daher nicht umerzogen zu werden. Italien hatte sich auch im Faschismus sein gutes Gewissen bewahren können. Auf dem Balkan und in Griechenland, insbesondere in Äthiopien waren zwar grausame Kriege geführt worden. Aber der von demselben Badoglio mit Giftgas und Genozid geführte besonders grausame Krieg in Äthiopien betraf nur so etwas Ähnliches wie Neger. Das war nicht so schlimm. Ein Schuldbekenntnis der tief verstrickten italienischen Kirche kam daher auch nicht in Frage. Badoglio vor ein Kriegsgericht zu stellen, war nach Churchills Meinung nicht angebracht. Außerdem waren diese Taten in Italien schon 1946 amnestiert worden.

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gefunden bei:https://verbotenesarchiv.wordpress.com/2012/07/05/umerziehung-der-deutschen-als-teil-der-psychologischen-kriegfuhrung/

Video über Die Frankfurter Schule

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