Zur Wissenschaftskritik – was früher Ketzerei war, ist heute die #Verschwörungstheorie

Ein Grundsatzessay zur Kritik und den blinden Flecken der Gegenwartswissenschaft

Quelle


Einführung in die Grundlagen der Grenzwissenschaft

„Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“ (Quelle)

Mit diesem Zitat* beschreibt der Physiker und Begründer der Quantenphysik Max Planck den systematischen, sich durch die Historie des Menschen ziehenden Zustand einer jeden Wissenschaft. Wissenschaft ist, in aller Kürze, die exakte Beobachtung. Wer aber in tradierten Perspektiven unter grundsätzlichem Ausschluss dem Zeitgeist widersprechender Schlussfolgerungen „beobachtet“, verliert den notwendigen Grad an Exaktheit, der zur Erfassung neuer, wissenschaftlicher Wahrheiten unerlässlich ist. Wenn wir nun also die Beobachtung der Wissenschaft beobachten, dann lässt sich feststellen, dass dieser Mechanismus als historisches Gesetz damals wie heute ungebrochen scheint.

Dies soll deshalb die Leitthese der nachfolgend essayistischen Untersuchung sein, nämlich:

Seit Anbeginn staatlicher Herrschaft, und damit der Unterjochung einer Mehrheit durch eine Minderheit, irrt die Mehrheit der Akteure jedweder Gesellschaftsorgane Kopf an Kopf ziellos als Masse umher, während bahnbrechend-revolutionärer Fortschritt meistens nur von einer kleinen, progressiven Minderheit ausgeht – die häufig aufgrund ihrer Unkonventionalität anfangs noch Ignoranz, Spott oder gar Verfolgung durch Gesellschaft und etablierter Elite (Politik, Wissenschaft, Kirche u.ä. Institutionen) erfährt, später jedoch (meist posthum) in ihrer Genialität (an)erkannt werden.

 

Die Jahrhundertlüge Buchdie-jahrhundertlu%cc%88ge-buchAuch wenn es die Gegenwartswissenschaft nicht wahrhaben will: Diese historische Gesetzmäßigkeit hat selbst heute ihre Gültigkeit nicht verloren. Schauen wir also, wie es sich damit im Detail verhält; wer und was heute wie damals verachtet wurde, welche Wissensfelder trotz hoher Relevanz und Plausibilität weder im wissenschaftlichen, noch im gesellschaftlichen Diskurs Einzug finden – weil dem herrschenden Legitimationsnarrativ teils fundamental widersprechend. Diese Widerspruch erhebenden Elemente waren einst die Ketzer; heute fallen sie unter den von der CIA nach der Ermordung Kennedys als Kampfbegriff eingeführten Terminus „Verschwörungstheoretiker“ und werden damit ebenso diskussionslos von allen Teilen der Gesellschaft geächtet.

Seit dem Beginn der geschriebenen Zivilisationsgeschichte zieht sich also ein bestimmtes Merkmal als historische Konstante durch die Weltgeschichte: Das Begreifen der stattfindenden Tatsächlichkeit durch eine Minderheit, deren progressive Erkenntnisse anfänglich stets von einer überwältigenden – immer die Herrschenden einschließenden – Mehrheit negiert, tabuisiert oder gar verfolgt werden.

Dies sollen folgend einige historische Beispiele verdeutlichen, ehe anschließend die gegenwärtig ver- wie missachteten Themenkomplexe der Mainstreamwissenschaft als Grundpfeiler der „Grenzwissenschaften“ ausführlich dargestellt werden.

* zu diesem Planck-Zitat fand erst kürzlich eine Studie heraus: es stimmt!

Wissenschaftskritik – historische Beispiele blinder Flecken verschiedener Akteure

Exemplarisch und bestens bekannt dürfte das Beispiel um Christoph Kolumbus sein: während mehrheitlich die Erde für eine flache Scheibe gehalten wurde, an deren Ende man mit seinem Schiff „herunterfallen“ würde(s.u.), wagte Kolumbus dieses Unterfangen und bewies allen das Gegenteil. Zwar soll die „flache-Erde-Theorie“ laut Wikipedia nur ein moderner Mythos sein, wonach schon damals die Kugelhaftigkeit der Erde den meisten Menschen bekannt gewesen wäre, doch würde dies nichts daran ändern, dass der Wissenschafts- und Seefahrtsmainstream dennoch die ozeanische Überquerung Jahrhunderte als undurchführbar erachtete – bis ein mutiger Mann kam und dieses dogmatische Weltbild auf 3 Nussschalen durchbrach.

Apropos Weltbild: Ein weiteres Beispiel für das regelmäßige Versagen des etablierten Mainstream(wissen)s im Umgang mit neuem Wissen zeigt sich beispielhaft am Wechsel vom geozentrischen zum heliozentrischen Weltbild.  Nikolaus Kopernikus veröffentlichte die Grundlagen dazu 1543 in Nürnberg kurz vor seinem Tod – gut 30 Jahre nach ersten Theorieentwürfen, um sich nicht den Spott der Fachwelt und den Zorn der Kirche zuzuziehen.

Fast 100 Jahre später steht auch ein Italiener namens Galileo Galilei für das kopernikanische Weltbild als neue Wissenschaft ein und belegt dies mit zahlreichen mathematischen und astronomischen Beobachtungen – mit der Folge, 1633 von der katholischen Inquisition  zu lebenslanger Kerkerhaft verurteilt zu werden. Und damit war er noch gut bedient, denn normalerweise droht solchen Delinquenten der Tod auf dem Scheiterhaufen. Einzig sein guter Ruf und einflussreiche Fürsprecher sorgten letztlich für eine Umwandlung der Kerkerhaft in Hausarrest.

In die gleiche Zeitenwende vom Mittelalter zur Neuzeit fällt auch die Lebensspanne Leonardo Da Vincis, der als Wissenschaftsgenie nur unter äußerst konspirativer Geheimhaltung die Anatomie des menschlichen Körpers untersuchen konnte. Obwohl zum medizinischen Fortschritt die Erkundung des physischen Körpers unerlässlich scheint, fiel eine solche Tätigkeit unchristlicher Ketzerei anheim – schließlich könne man nicht einfach am „Ebenbild Gottes“ herumwerkeln.

Ihrer Zeit vorauseilende Revolutionäre jedweder Bereiche werden also regelmäßig  vom Gegenwartszeitgeist als gesellschaftsfeindliche „Extremisten“ dargestellt – bis sie von der Nachwelt rehabilitiert und geadelt werden. So waren die demokratischen Elemente der Französischen Revolution zunächst geächtete Königsfeinde, kurz: Extremisten und Anhänger einer vermeintlich absurden Idee. Und heute? Heute feiern wir diese Revolutionäre als Vorreiter und Brückenkopf der Demokratie. Es wäre naiv anzunehmen, dieses historische Muster verlöre heute an Gültigkeit. Hätte man noch vor 300 Jahren einem Deutschen prophezeit, er würde schon gegen Ende dieses Jahrtausends seinen Wunschherrscher alle 4 Jahre an einem Sonntag in völliger Ermessensfreiheit auf einem Papier ankreuzen dürfen – was hätte man für Spott und Häme geerntet!

Neues Wissen und revolutionäre Ansätze sind für die Reputation der etablierten Wissen(schaffen)den gefährlich – alles, woran man zeitlebens glaubte und arbeitete, darf sich nicht durch ungestüme Sonderlinge als falsifiziert, als der Tatsächlichkeit nicht entsprechend herausstellen. Eine ähnlich existenzielle Angst geht in diesem Zusammenhang auch von der herrschenden Kaste aus, die oftmals den Großteil ihrer Herrschaftslegitimation aus der Anerkennung eines tradierten Wissens bezieht – etwa ein Königtum durch Gottesgnaden. Es können ferner aber auch schlicht wirtschaftliche Interessen vorliegen, die einer Ausweitung bestimmter Ideen entgegenstehen.

Aus diesen Erkenntnissen lässt sich ein historisches Gesetz konstatieren, wonach existenzielle Ängste dafür sorgen, dass Revolutionen im Wissenschafts- und Weltbild gehemmt, verzögert oder gar verhindert werden.

Einführung in die Hauptthemen der Grenzwissenschaft – die blinden Flecken der heutigen Wissenschaft

Dieses Phänomen ist heute ebenso präsent wie einst. Um zu überlegen, welche Erkenntnisse und Ideen uns heutzutage vorenthalten werden, braucht man nur zu schauen, welche Bewegungen und Theorien trotz Plausibilität nicht nur weder gesellschaftlich noch wissenschaftlich diskutiert, sondern gar gezielt der Lächerlichkeit preisgegeben oder tabuisiert werden. Hierzu gibt es eine ganze Reihe von Themenkomplexen, die eine ernsthafte Beschäftigung verdienen und vermutlich auch eines Tages bekommen, weil – ebenso vermutlich – als Teil der Tatsächlichkeit dann anerkannt.

Diese heute (miss-/ver-)achteten doch an Relevanz kaum zu schlagenden Themenfelder fallen alle unter den Terminus „Verschwörungstheorie“ (tlw. auch unter die „Esoterik“), sind somit gesellschaftlich geächtet und allein eine differenzierte, nicht sofort pauschal ablehnende Haltung dazu kann die eigene Karriere und den Ruf schnell ruinieren – wie jüngst das Beispiel um den Junghistoriker Dr. Daniele Ganser zeigt. Darum gilt: entweder Schweigen oder in den spöttischen Tenor des Mainstreams einstimmen.

Zu diesen Brisanzthemen gehören in unserer heutigen Zeit u.a. die folgend ausführlich erläuterten Themenfelder:

  • Geldsystem- und Zinskritik
  • Die Bilderberg-Konferenz
  • 11. September und verdeckte Kriegsführung (Operationen unter falscher Flagge)
  • Geheimlogen, „Neue Weltordnung“ (NWO) und Illuminati – gibt es eine konspirative Weltregierung?
  • Prä-Astronautik, Ufologie und Außerirdische
  • „Freie Energie“
  • Reinkarnation und Karma – Esoterikspinnerei oder verkannte Realität?
  • Kapitalismus – einstiger Motor, doch heute nur mehr Bremsvorrichtung

 

Geldsystem- und Zinskritik

Der gelernte Kaufmann Silvio Gesell wies schon um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert die destruktiven Eigenschaften eines zinsbasierten Geldsystems elaboriert nach, welches aufgrund des Zinseszinseffektes zu einem exponentiellen Wachstum von Schulden und Vermögen führen MUSS, sodass sich immer mehr Geld in immer weniger Händen zwangsweise ansammelt; die große Masse also schrittweise enteignet und verarmt wird; es regelmäßig zu Wirtschaftskrisen und Finanzkollapsen kommen MUSS. Nicht aus Faulheit werden die Menschen ärmer und die Schere zwischen arm und reich größer, sondern aus mathematischem, strukturellem Zwang!

Dass jegliches auf Zins und Zinseszins basierende Geldsystem langfristig wie unausweichlich zu tiefgreifenden Verwerfungen ökonomischer, politischer, sozialer und ökologischer Art führen MUSS, sei folgend mit dem Beispiel des sog. „Josephspfennig“ (auch Josefpfennig) illustriert – ein die Problematik stark vereinfachendes, doch die negativen Grundprinzipien des Zinses im Kern unleugbar aufzeigendes Beispiel:

Die Idee des fiktiven Josephspfennig stammt von Richard Price aus dem 18. Jahrhundert und befasst sich mit der theoretischen Entwicklung eines einzigen Cents, den man zu Jesus‘ Geburt mit 5% Verzinsung anlegt. Hätte man den Anspruch auf dieses Guthaben im Jahre 1990 geltend machen wollen, so bekäme man durch das exponentielle Wachstum des Vermögens utopische 134 Milliarden Erdkugeln aus purem Gold. Laut Wirtschaftsprofessorin Margrit Kennedy wäre diese Summe im Jahre 2000 auf nunmehr 500 Milliarden Goldkugeln angewachsen, was beweise, „dass Geld Welt frisst“.

Stichworte und Weiterführendes zur Geldsystem- und Zinskritik:

Schon hier stellt sich die Frage: Wie bitte kann diese so dermaßen plausible Theorie nicht einmal (!) an den Universitätsfakultäten diskutiert werden? Weder in den Studiengängen der Wirtschafts“wissen“schaften noch in den Zeitungen (egal welch politischer Färbung) findet sich eine Anregung dazu – obwohl die derzeitige Finanzkrise solche alternativen Theorien geradezu provoziert. Dafür gibt es scheinbar nur zwei mögliche Erklärungen:

  1. Die Theorie ist derart hanebüchen und haltlos, dass sie keiner Erwähnung bedarf (liegen diese Ausnahme-Akademiker als Verfechter der Zinskritik also alle daneben?).
  2. Oder eine zweite Möglichkeit träfe zu: die Annahme eines verhängten Schweigemantels durch die Profiteure dieses Finanzsystems – also der monetären Elite des Planeten. Obwohl viel sinniger als Möglichkeit 1, wird diese These sofort als „Verschwörungstheorie“ verworfen. Aber ist denn eine nicht öffentliche Zusammenkunft von Mächtigen zur Ausarbeitung und Durchführung einer nur ihnen bekannten Agenda mit dem Ziel der Machtfestigung und –ausweitung wirklich so abstrus und undurchführbar? Ich verweise auf den nächsten Punkt:

Literatur:

Die Bilderberg-Konferenz

Wie in diesem Blog schon einmal ausgeführt, existiert eine heterogen zusammengesetzte Gruppierung mit dem Namen „Bilderberger“, die jährlich zu Konferenzen lädt, die rein privat sein sollen und von denen inhaltlich nichts an die Öffentlichkeit dringt.

Brisanterweise nehmen dort die einflussreichsten Größen aus Politik, Wirtschaft, Finanzen, Medien, Militär und Adel teil – dagegen ist der „G7-Gipfel“ die reinste Unterbesetzung. Und trotzdem verlor bis dieses Jahr (2015) kaum eine Zeitung auch nur ein (!) müdes Wort darüber, ja nicht einmal Politikwissenschaftlern der Universität ist dieses Konferenzformat bekannt. Wie wir sehen, ist eine solch konspirative Zusammenkunft elitärer Kreise unter Schützenhilfe der Medien problemlos möglich, der angeblich private Charakter als apolitisches „Kaffeekränzchen“ ist reichlich absurd – zumal der Steuerzahler an den Millionenkosten dieser „Privatkonferenz“ beteiligt wird. Siehe auch Prof. Michael Hartmanns Vortrag zur Thematik: „Eliten in Europa„.

Literatur:

11. September und verdeckte Kriegsführung „false flag“

Der 11. September 2001 ist DIE (geo)politische Zäsur des noch jungen 21. Jahrhunderts. Er ist der Dreh- und Angelpunkt der (westlichen) Politik, auf den die US-Präsenz und Kriege im Nahen Osten ebenso zurückgehen wie freiheitsbeschränkende Überwachungs- und Kontrollgesetze in der westlichen Welt.

Der 11. September war ein derart geopolitisches Geschenk an die USA, dass man ihn hätte erfinden müssen, gäbe es ihn nicht. Oder wie ein amerikanischer Thinktank Ende der 90er Jahre in dem Positionspapier „Rebuilding America´s Defenses“ bemerkte:

“Further, the process of transformation, even if it brings revolutionary change, is likely to be a long one, absent some catastrophic and catalyzing event – like a new Pearl Harbor.” (Quelle)

Dass die Ereignisse rund um 911 völlig offensichtlich (s.u.) eine selbst inszenierte „false flag“-Operation darstellen, brauche ich den meisten Lesern hier wohl nicht erklären. Obwohl die zahlreichen Ungereimtheiten dieses Tages noch immer nicht lückenlos aufgeklärt wurden, fällt darüber keine einzige, kritische Silbe in den Medien oder der Politik. Jeder diese Tragödie Hinterfragende wird ausnahmslos und sofort als Verschwörungstheoretiker verunglimpft – ein Austausch von Argumenten findet überhaupt nicht oder nur fadenscheinig statt. Nicht nur, dass eine relativ neue Studie herausgefunden hat, dass ebenjene Kritiker der offiziellen Darstellung in der Diskussion darüber sachlicher, argumentationsorientierter und besonnener auftreten als ihre Kontrahenten – auch innerhalb der eigentlich dafür zuständigen Wissenschaft findet 911-Kritik null (!) Anklang, wovon der unsägliche Vergleich Prof. Neitzels von Holocaustleugnern mit 911-Kritikern zeugt.

Viele Menschen können es sich einfach nicht vorstellen, dass eine Regierung 3000 Landsleute zur Durchsetzung einer Agenda opfert – dabei wurde genau dieses Prinzip schon in der „Operation Northwoods“ angedacht, deren Akten heute öffentlich einsehbar sind. Damals wollten US-Kreise u.a. ein voll besetztes Passagierflugzeug über Kuba zum Absturz bringen, um es Fidel Castro anlasten zu können – ein Glück verbot der damalige US-Präsident J.F.Kennedy diese Praxis. Aber wir sehen: Solcherart Überlegungen sind uralt und keine Verschwörungstheorie, sondern historische wie politische Realität!

Ein zweiter und ebenso sehr wichtiger Punkt, weshalb der „gemeine Systemlemming“ den 11. September (oft unbewusst) nicht als inszeniert erkennen kann, liegt im Zusammenbruch des sozialisierten westlichen Weltbildes: Wir sind doch die Guten und führen Kriege nur zum Zwecke des Friedens; nie würden unsere Geheimdienste konspirativ agieren und für eigene Interessen die eigenen Bürger töten! Außerdem müsste man sich eingestehen, jahrelang geblendet und für dumm verkauft worden zu sein – ein redlich unangenehmer Gedanke. Zudem scheuen sich diese Menschen vor der unweigerlich zu ziehenden Konsequenz aus 911, die man ebenso oft unbewusst im Geiste zieht, weil sie sich zwangsweise aus den Ereignissen und ihrer Rezeption ergibt: Irgendeine personalschwache doch -mächtige Instanz ist in der Lage, die Massenmedien, die Wissenschaft, die Politik, die Wirtschaft und sonstige Gesellschaftsorgane dergestalt zu kontrollieren, zu unterdrücken und zu manipulieren, dass allein das Stellen kritischer Nachfragen diskussionslos als absurde Verschwörungstheorie verspottet wird.

Müssten nicht sämtliche (Brandschutz-)Versicherungen ein Interesse daran haben, zukünftige Hochhauseinstürze durch Bürobrände nun (neu) zu kalkulieren bzw. den wirklichen Gründen nachzugehen? Müssten nicht sämtliche Statiker und Architekten ein Interesse daran haben, Stahlgebäude gegen Bürobrände einsturzsicher (nach) zu konstruieren? Weshalb gehen nicht alle Abrissfirmen dazu über, absofort mittels mehrstündiger Bürobrände statt aufwendiger und teurer Sprengvorrichtungen Gebäude abzureißen? Müsste nicht die (Natur-)Wissenschaft ein Interesse daran haben, herauszufinden, warum Newtons Gravitationsgesetze am 11. September 2001 Urlaub machten? Wer ist so mächtig und kann die kritische Berichterstattung über 9/11 im Keim als „Verschwörungstheorie“ ersticken ohne sich wissenschaftlichen Fakten zu stellen? Wer ist so mächtig, um das Terrorgeschwätz bis nach Europa zu tragen und auch hier einen massiven Überwachungsapparat aufgrund des neuen, künstlichen Feindbildes mit hierzulande faktisch keinerlei Bedrohung zu installieren? Immerhin starben in Deutschland bisher „nur“ zwei (!) Menschen durch islamistische Terroranschläge – nämlich zwei US-Soldaten im März 2011 am Frankfurter Flughafen durch einen um sich schießenden Islamisten.  Im Gegensatz dazu sterben hierzulande etwa 800 Menschen jährlich an verschluckten Fischgräten – ohne auch nur näherungsweise den medialen Stellenwert der ständig geschürten islamistischen Terrorgefahr einzunehmen, obwohl die Wahrscheinlichkeit, daran zu sterben, ungleich höher ist.

Vielmehr gewinnt man den Eindruck, als wäre der 11. September 2001 der Startschuss zum Aufbau eines neuen, nach dem Kalten Krieg weggefallenden, Feindbildes zwecks Legitimierung immer umfangreicher werdender überwachungsstaatlicher Maßnahmen sowie als Vorwand zur Invasion geopolitisch wichtiger Regionen gewesen.

Wer also behauptet, 911 tangiere ihn doch gar nicht mehr und hätte keinen Einfluss auf das unmittelbare Leben, der verkennt die Realität – denn dieses Ereignis bildet bis heute das Fundament der innen- und außenpolitischen Maßnahmen in den westlichen Staaten. Allein deshalb muss es erlaubt sein, kritische Fragen zu stellen und Antworten zu verlangen. Stattdessen Spott, Häme, Diskreditierung, Diskriminierung und Ächtung durch alle gesellschaftsrelevanten Akteure.

Und ebendiese Ignoranz der Tatsächlichkeit gegenüber wird man ebenjenen Menschen – vorrangig Wissenschaftlern, Journalisten, Politikern – eines Tages vorwerfen, denn erst durch deren Verhalten wurde die Akzeptanz eines ergebnisoffenen Diskurses zum 11. September gegenwärtig unmöglich gemacht. Einziges mir positiv bekanntes Beispiel der wissenschaftlichen Zunft im deutschsprachigen Raum ist der Schweizer Junghistoriker Dr. Daniele Ganser, der unvoreingenommen einen solchen Diskurs öffentlich vehement einfordert und in seiner Tätigkeit als Universitätsdozent auch initiiert.

Jener weist auch darauf hin, dass es selbst in jüngster Vergangenheit immer wieder Regierungslügen zur Begründung von Kriegsinterventionen (Stichwort: Tonkin-Zwischenfall im Vietnamkrieg, Brutkastenlüge im 1. Irakkrieg, Massenvernichtungswaffen-Lüge im 2. Irakkrieg und viele weitere mehr) wie auch staatlich geplanten und tatsächlich organisierten Terrorismus gegen die eigene Bevölkerung gegeben hat (Operation Gladio bspw., in der NATO-Geheimarmeen Bombenanschläge wie in Italien mit über hundert Toten ausführten, um es kommunistischen Bewegungen anzulasten). Es wäre reichlich naiv anzunehmen, dass diese geheimdienstliche Praxis heutzutage keine Anwendung mehr fände – zu lukrativ erscheint der Hinzugewinn bei geringem Entdeckungsrisiko durch mediale, politische und wissenschaftliche Schützenhilfe.

Natürlich treffen nicht alle, vielleicht sogar nur wenige, der von den Kritikern angeführten Ungereimtheiten zum 11. September 2001 tatsächlich zu – wir können eben auch nur aus der Ferne Fragen aufwerfen und Theorien aufstellen. Träfe aber auch nur einer der vorgebrachten Hauptkritikpunkte zu, fiele die ganze offizielle Verschwörungstheorie in sich zusammen, nach der ein einst von der CIA ausgebildeter Höhlenräuber 19 mit Teppichmessern „bewaffneten“ Komplizen die beste Luftverteidigung der Welt aushebeln ließ, um mit 2 Flugzeugen 3 Hochhäuser im nahezu freien Fall entlang des Weges mit dem größten Widerstand zu pulverisieren…

Informative Dokumentationen und Interviews sowie allgemeine Informationen rund um die Merkwürdigkeiten des 11. Septembers 2001 als Stichworte und Weiterführendes:

Zahlreiche kritische Dokumentationen zum 11. September als Inspiration ohne Anspruch auf Deutungshoheit:

Literatur:

Geheimlogen, „Neue Weltordnung“ (NWO) und Illuminati – gibt es eine konspirative Weltregierung?

Und wenn so etwas wie 9/11 oder das Zinssystem ohne gesellschaftlich akzeptierte Kritik daran existent sein kann, dann wäre theoretisch auch so etwas wie die „Neue Weltordnung“ (NWO) möglich – also der langfristige Plan einer im Verborgenen operierenden Elite (oft „Illuminaten“ genannt) zur Errichtung eines globalen, totalitären Polizeistaats mit Weltregierung, Weltwährung, Weltarmee, Weltreligion etc.

Immerhin berichten uns zahlreiche Whistleblower, angeblich für ein solches weltumspannendes Netzwerk gearbeitet zu haben und selbst die Süddeutsche-Zeitung nennt für Italien das Beispiel der P3-Loge in einem ungewohnt investigativen Artikel. Mittels pyramidal aufgebauter hierarchischer Strukturen soll eine kleine, der Öffentlichkeit unbekannte Elite anhand zahlreicher verschiedener Geheimlogen und Bruderschaften das Weltgeschehen lenken.

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Namen, die in diesem Zusammenhang immer wieder auftauchen, sind die Familien Rockefeller und Rothschild, die britische Krone, der Vatikan, die Freimaurer, die Bilderberger, der Council of Foreign Relations und viele weitere mehr.

Hier erreichen die Theorien eine unmöglich zu erfassende Bandbreite verschiedenster (teilweise hochabsurd anmutender) Behauptungen. Von reptiloiden, shapeshiftenden Außerirdischen über Bankiers-Familien und adeligen Blutlinien bis hin zu einer „jüdischen Weltverschwörung“ werden zahlreiche Spekulationen ausgeführt und oft als „die ultimative Wahrheit“ zu verkaufen versucht.

Von dieser „allgemeinen jüdischen Weltverschwörung“ liest man auf einigen Seiten der alternativen Wissenstheoretiker leider immer wieder. Diese Theorie halte ich für unzutreffend und eventuell gezielte Desinformation, weil allein aufgrund der Tätigkeit einer kleinen, zahlenmäßig kaum fassbaren Minderheit „Illuminati“ niemals pauschalisierend auf die Allgemeinheit der übrigen (Religions)angehörigen zu schließen ist. Als würden „die Juden“ (weltweit 14 Millionen Menschen) gemeinschaftlich einen solchen Plan konspirativ verfolgen (können) – dem widerspricht allein schon das bei einer Konspiration unvermeidliche „need to know“-Prinzip. Aber selbst wenn die gesamte Riege der „Illuminati“ vorgeblich jüdischen Glaubens wäre, kann man doch nicht die restlichen 99,x % pauschal dazuzählen. Schon Jesus betonte in der Offenbarung des Apostels Johannes (2,9): “Ich kenne […] die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden, und sind´s nicht, sondern sind die Synagoge des Satans“.

Im Gegensatz zu den anderen hier genannten Themenfeldern liegen für den Gesamtkomplex „geheime Weltregierung“ aber schon allein mangels Fassbarkeit keine hinreichenden Beweise oder stichhaltigen Indizien vor. Auch persönlich bin ich davon nicht wie bei den anderen hier genannten Themen vollends überzeugt, halte es aber für durchaus denkbar – die Bilderberger machen es ja vor, dass wenige Menschen ganzen Gesellschaftsbereichen wie Politik, Medien, Wissenschaft etc. ihre Agenda aufzwingen können. Auch lässt die Vertuschung des 11. Septembers ebenso wie die Nichthinterfragung des zinsbasierten Geldsystems gewisse Schlüsse auf zumindest partiell transnationale Konspirationszirkel schließen.

Literatur:

Prä-Astronautik, Ufologie und Außerirdische

Dem wohl eines Tages für seinen Mut und die Bekanntmachung der präastronautischen Komponente innerhalb der Menschheitsgeschichte gefeierten Pionier Erich von Däniken ist es zu verdanken, dass die Theorie über Besuche außerirdischer Raumfahrer in der menschlichen Vorzeit heutzutage einer breiten Masse als „Prä-Astronautik“ bekannt ist. Selbstverständlich wird er im zeitgeistigen Habitus als Spinner gebrandmarkt, welcher seitens der Wissenschaft bestenfalls ignoriert, gerne aber auch missgedeutet und ohnehin rigoros abgelehnt wird. Anstatt sich an offensichtlichen Kleinstfehlern oder gelegentlich auch falschen Einschätzungen Dänikens aufzuhängen, sollte es vielmehr darum gehen, den zahlreichen Hinweisen auf das Vorhandensein einer technologischen Höchstkultur in präantiker Zeit grundsätzlich vorurteilsfrei nachzugehen.

Der NASA-Wissenschaftler und Raketentechniker Joseph Blumrich wollte beispielsweise Dänikens Behauptung widerlegen, in der Bibel spräche im Buch Ezekiel ebenjener von einer Begegnung mit außerirdischer Hochtechnologie und Raumschiffen. In seinem Buch „Und da tat sich der Himmel auf“ schreibt er im Vorwort, dass sein Versuch, Däniken zu widerlegen, ins genaue Gegenteil umschlug und er noch nie über einen Irrtum so dankbar gewesen sei – denn er rekonstruierte die Schilderungen Ezekiels mittels technischer Zeichnungen und kommt zum Ergebnis, dass dieser tatsächlich eine fortgeschrittene Raumfahrt-Technologie beschreibt, gesehen und real erlebt haben muss.

In nahezu allen Kulturen der verschiedenen Kontinente kommen „Sternenkinder“, „Götter, die vom Himmel kamen“ und ähnliche Wesen vor, die den Menschen großes Wissen brachten und ganz im Sinne des Clarkeschen Gesetzes solcherart Hochtechnologie als göttliche Zauberei fehl interpretierten.

So finden wir bereits in der ersten (!) Hochkultur der Menschheit, den Sumerern, eine Einteilung des geometrischen Kreises in 360° ebenso vor, wie alle Planeten unseres Sonnensystems und anderes hohes Wissen, das ihnen nach eigener Überlieferung von überirdisch erscheinenden Wesen namens „Anunnaki “ („Jene, die vom Himmel kamen“) gelehrt wurde. In der ersten Schriftsprache der Menschheit, der sumerischen Keilschrift, ist all dies minutiös dokumentiert und von Zecharia Sitchin übersetzt worden. Woher, wenn nicht von außerhalb, sollten sie auch sonst den Pluto kennen, den wir erst 1930 (!) entdeckten? In den über 5000 Jahre alten sumerischen Tontafeln finden sich wie auch im indischen Mahabharata zudem viele detaillierte Beschreibungen von Raumschiffen, Bergbautechnik und anderer Hochtechnologie.

Selbst heute hätte man allergrößte Mühe und müsste rund 5 Milliarden Dollaraufbringen, würde man die große Cheopspyramide von Ägypten nachbauen wollen. Während die damaligen Bauherren nach offizieller Geschichtsschreibung nur 20 Jahre dafür benötigten, würden wir heutzutage immer noch ganze 5 Jahre brauchen. Merkwürdigerweise enthalten die ägyptischen Pyramiden bereits zahlreiche, oft erst heute verwendeter mathematischen Einheiten wie die Kreiszahl Pi, der Zoll, der Fuß, der Meter etc. (Vgl. die Forschung vom Dipl.-Ing., Bau-Ing. Axel Klitzke als öffentlich zugängliche Vorträge).

In Baalbek bspw. stehen aus dieser Zeit stammende, bearbeitete und für den Bau vorgesehene Monolithen von bis zu 1650 Tonnen (!) Gewicht, die wir selbst heutzutage nur unter größter Mühe und dutzenden von Lastkränen (!!) bewegen könnten. An unzähligen Orten auf der ganzen Welt finden wir viele weitere in präziser Perfektion und monströser Ausmaße gestaltete Anlagen (s.u.), bei denen selbst heutige Experten Schwierigkeiten hätten, diese nachzubauen – schon gar nicht mit den damalig zur Verfügung stehenden Mitteln. Noch beeindruckender sind die Funde von Puma Punku, bei denen es sich um minutiös ausperfektionierte Steinblöcke handelt, die wie Teile eines riesigen Bausatzes aus der Fabrik 1:1 ineinander greifen. Wie gelang all dies unseren vermeintlich technologisch schwachbrüstigen Vorfahren?

Diese antiken Baumeister müssen zudem ein unglaublich hohes Wissen von der Anordnung und energetischen Wirksamkeit geometrischer Muster und Strukturen gehabt haben, was erst in jüngster Zeit innerhalb der alternativen, grenzwissenschaftlichen Forschungsszene unter dem Begriff „heilige Geometrie“ bekannt wurde und noch in den KinderEmbryonalschuhen steckt.

Ebenso eröffnet sich ein enorm weitflächiger, im wesentlichen noch völlig unerschlossener Horizont in der daran anschließenden Thematik heutiger UFO-Sichtungen und Augenzeugenberichten von Kontakten mit extraterrestrischen Entitäten. Hierzu und die Präastronautik untermauernde Indizien als Stichworte und Weiterführendes aufgelistet

 Literatur:

„Freie Energie“

Ein weiteres in der etablierten Forschung verkanntes Themenfeld ist jenes der sog. „Freien Energie“ (auch „Raumenergie“, „Alternative Energie“, etc.), welche im Kern davon ausgeht, dass an jedem Ort des Universums eine quasi endlos nutzbare, kostenlose Energiequelleanzapfbar ist, die ohne jegliche Schadwirkungen für Umwelt und Mensch unbegrenzt genutzt werden kann. Frühe Vordenker auf diesem Gebiet waren u.a. Nikolas Tesler oder Viktor Schauberger. Letzterer ging schon damals mit der Wissenschaft hart ins Gericht und erklärte:

Die ganze Gewaltpolitik bricht zusammen, wenn die Wahrheit herauskommt, daß die Wissenschaft der eigentliche Krebserreger ist. […] Die ganze Wissenschaft und was drum und dran hängt, ist eine regelrechte Räuberbande, die wie Marionetten am Schnürchen hängt und so tanzen muß, wie es die gut getarnten Sklavenhändler für notwendig finden. (Quelle)

Heutzutage existiert im deutschen Sprachraum nur ein einziger Professor (afaik), der sich dieser Theorieerkundung verschrieben hat und der von sich behauptet, bereits den experimentellen Nachweis der „Raumenergie“ bzw. „Nullpunktenergie“ erbracht zu haben: Prof. Claus Turtur. Ein Name, der sicherlich eines Tages aufgrund seiner scheuklappenlosen, innovativen Beschäftigung mit diesem Themenfeld als einer der ersten seriösen Fachrezipienten dieser die Welt verändernden Technologie in die Geschichte eingehen wird. Was wird ihm heute noch für Spott und Hohn entgegengebracht, denn aufgrund der Gesetze der Thermodynamik kann ein sich selbst erhaltenes System als sog. „Perpetuum Mobile“ unmöglich existieren – dabei ist die Thermodynamik nur an einem alten, wohl bald als überholt geltenden materialistischen Weltbild festgezurrt, das annimmt, bereits alle Grenzen des physikalisch Möglichen ergründet zu haben; eine unsägliche Arroganz, die sich immer wieder durch die Wissenschaftsgeschichte zieht und wahrhaftige Progression ausbremst. Genaugenommen entspricht auch ein auf freier Energie basierender Apparat überjaupt nicht einem Perpetuum Mobile, da es ja stets durch eine externe Energiequelle gespeist wird.

Überdies gilt es zu beachten, dass solcherart Entdeckungen wie Erfindungen in der marktwirtschaftlichen Logik auf einen systemimmanenten Widerspruch stoßen: Energiekonzerne hätten wegen des Zwanges zu ständigem Profit  einerseits keinerlei Interesse an solch einer Technologie, und andererseits würden sie aufgrund dieses Desinteresses sogar durch Aufkauf und Unterdrückung solcher Patente deren Einführung unter allen Umständen zu verhindern suchen (Vgl. auch folg. Abschnitt Kapitalismus).

Stichworte und Weiterführendes:

Literatur:

Kapitalismus – einstiger Motor, doch heute nur mehr Bremsvorrichtung

Auf dem Weg des Menschen war der Kapitalismus sicherlich ein wichtiger Baustein. Er hat viel Innovation und Fortschritt mit sich gebracht; er schuf Produktionsprozesse wie –voraussetzungen für einen breiten Wohlstand. Allerdings offenbart er mehr und mehr seine systemimmanente Unzulänglichkeit zur Lösung der anstehenden Menschheitsprobleme, deren Ursache in seinem ständigen Zwang nach Profit zu finden ist: Während die westliche Welt rund 50% (!) der (über)produzierten Nahrungsmittel entsorgt, mangelt es auf der anderen Seite des Globus an genau diesem. Unternehmen sind jedoch dazu gezwungen, denn würden sie ihre Überproduktion ins verarmte Ausland abgeben statt zu vernichten, entstünden ihnen Mehrkosten, die ihnen letztlich die Gewinne verkürzen, sodass sie hinter der Konkurrenz zurückfallen, die nicht solcherart moralisch handelt. Aus dem gleichen Grund haben Fabrikanten auch die sog. „geplante Obsoleszenz“ eingeführt, also die absichtliche Verringerung der Lebensdauer und Haltbarkeit von Waren, um mehr Produkte absetzen zu können und den Profit zu erhöhen.

Ebenso würde die etwaige Entdeckung der „freien Energie“ dazu führen, dass die komplette Energieindustrie (Öl, Gas, Strom) ihren Profit und damit ihre Existenz absehbar verlöre, sodass eine solche Entdeckung in kapitalistischer Logik von ihnen verhindert oder aufgekauft und verschwiegen würde. Dieser Zwang zu unmoralischem Handeln verhindert auf wie in ALLEN Gebieten eine nachhaltige Lösung globaler Probleme, weshalb der Mensch langsam dazu übergehen sollte, nach postkapitalistischen Alternativen zu forschen und diese öffentlich zu diskutieren. Stattdessen wird die Marktwirtschaft als „alternativlos“ dargestellt, so, als wäre es die beste Erfindung des Menschen und dessen höchste je denkbare Stufe gesellschaftlicher Entwicklung. Unsinn! Und leider wird Kapitalismuskritik selbst in den alternativen Medien selten geübt. Letztlich war der Kapitalismus ein wichtiger Motor zur Erlangung des Gegenwartszustandes – doch kann er mittlerweile als überholt und Bremse einer Weiterentwicklung gelten.

Stichworte und Weiterführendes:

Literatur:

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Reinkarnation und Karma – Esoterikspinnerei oder verkannte Realität?

In letzter Zeit tauchten vermehrt Berichte über verschiedene Studien auf, die zu belegen scheinen, dass in einem sog. „Nahtod-Erlebnis“ das Bewusstsein tatsächlich außerhalb respektive unabhängig vom Körper weiter zu existieren scheint – die Existenz einer Seele wird damit quasi eingeräumt.

Was für uns feinfühlige Alternativtheoretiker längst Gesetz ist, dringt nun nach und nach auch in die bisher vom Materialismus gezeichnete Wissenschaft vor, nach der Nahtod-Erfahrungen lediglich Halluzinationen des Gehirns wären und sich generell SÄMTLICHE Realität nur auf der Ebene des materiell-fassbaren abspiele – der Geist wird negiert, dabei ist ihm sogar ein Primat vor der Materie einzuräumen. Völlig absurd, aber ein Grundstein der modernen (Natur)Wissenschaft – als wäre bspw. das Gefühl innigster Liebe nur das Ergebnis eines Hormonfeuerwerks. Hier wird Ursache mit Wirkung vertauscht: Das zuerst im Geist erzeugte Gefühl der Liebe macht sich anschließend im Ergebnis auf materieller, physischer Ebene als Hormonfeuerwerk bemerkbar. Wer trotzdem am Materialismus festhält, der sollte auch so konsequent sein und seinem Partner gestehen, dass er nur hormonellen Einflüssen erliegt und keinerlei seelische Verbindung verspürt – hier hängen die Mainstreamwissenschaftler ihren Kittel offenbar vor der Haustür ab, denn soweit gehen selbst sie nicht.

In Zusammenhang zur Nahtod-Forschung kann man die kaum bekannte Reinkarnationsforschung anführen, bei der bspw. der US-Biologie Professor Ian Stevenson in hunderten von Fällen nachgewiesen hat, dass die Erinnerungen von Kindern an ihr vermeintlich letztes Leben in einer Mehrzahl der Fälle tatsächlich zutrafen – sie kannten bspw. Orte und Familiennamen inkl. Kosenamen, die auf einem anderen Kontinent liegen und von denen sie niemals zuvor gehört haben konnten. Außerdem wussten die Kinder von zb. geheimen Geldverstecken im Hause ihrer ehemaligen Familie, oder konnten ihren Mörder aus dem letzten Leben benennen und so  Gerichtsverfahren neu aufrollen.

Der Gedanke der Reinkarnation, also dass ein menschliches Bewusstsein („Seele“) nach dem körperlichen Tod schließlich wieder in einen neuen Körper geboren/ reinkarniert wird (um weitere Erfahrungen zu sammeln), war angeblich sogar im frühen Christentum Teil der Lehre und auch Bestandteil der Predigten Jesus Christus – doch hat man dies in der Wende von der Antike zum Mittelalter im zweiten Konzil von Konstantinopel 553 n.Chr. kurzerhand „gestrichen“ (was natürlich von offizieller Seite bestritten wird).

So, und wenn wir Reinkarnation als Teil der Tatsächlichkeit anerkennen, dann stellt sich doch die Frage, nach welchem Muster, nach welchem Regelwerk sie vonstattengeht. Wie es sein kann, dass manche als Milliardärskinder in einem ungeheuren Luxus aufwachsen, während andere in bitterster Armut leben müssen. Hierzu scheint die Theorie vom Karma recht sinnig, nach der jede Wirkung auch eine Ursache haben muss. Dieses universalkosmische Gesetz der „Kausalresonanz“ gilt für uns auf materieller Ebene als völlig normal und allgemein akzeptiert – schmeiße ich einen Stein ins Wasser, wird er nicht ohne Wellen auszulösen aufschlagen. Weshalb aber sollte dieses Ursache-Wirkungs-Prinzip nur auf die materielle Ebene beschränkt sein? Macht es nicht viel mehr Sinn, wenn diese kosmische Gesetzmäßigkeit auf ALLEN Ebenen Geltung erfährt, also auch auf der geistigen, immateriellen?

Demnach wäre alles, was uns widerfährt, eine durch unseren freien Willen selbstgewählte Erfahrung zur Vervollkommnung unseres Bewusstseins – ein Lottogewinn ist hiernach nicht das „zufällige“ Ergebnis mathematischer Wahrscheinlichkeit, sondern die Ernte einer selbstgesäten Saat. Durch Karma verliert auch „der Zufall“ jegliche Geltung im herkömmlichen Sinne; vielmehr erklärt sich dessen Bedeutung durch ein Wortwörtlichnehmen: Wenn mir etwas zu fällt, dann muss es ja auch von irgendwoher kommen/ von jemandem „geworfen“ worden sein. In karmischer Theorie bin ich selbst derjenige, der sich für das Zurückkehren des einst geworfenen „Bumerangs“ verantwortlich zeichnet – mir fällt also ein Ereignis zu, weil ich es dergestalt selbst bedingt habe (der sog. Zu-Fall). Übrigens muss dies nicht zwangsläufig chronologisch geschehen, da Zeit vermutlich zyklisch, nichtlinear verläuft – schwer zu verstehen und an dieser Stelle nicht weiter auszuführen (vielleicht in einem separaten Artikel).

Sollte sich Reinkarnation und Karma wissenschaftlich unwiderlegbar als wahr herausstellen, so stünde einerseits die komplette Garde der abendländischen Philosophie „recht dumm da“ (weil ein Großteil der Tatsächlichkeit nie beschreibend), andererseits würde dies aber auch „Weltfrieden über Nacht“ (überspitzt formuliert) bedeuten, da man schon des eigenen Wohles wegen niemandem mehr Schaden zufügen würde, um sein eigenes Karma eben nicht unnötig zu belasten. Es gibt also genug Anreize, in dieser Richtung forschend aktiv zu werden – die neuesten Ansätze der Quantenphysik weisen auch schon vielversprechend in genau diese Richtung und geben der bislang als „Esoterik-Spinnerei“ abgetanen Theorie nun auch ein physikalisch herleitbares Fundament.

Stichworte und Weiterführendes:

Literatur:

Schlussbetrachtung und Fazit

Seit dem Ende der Antike übernahm die katholische Kirche über 1000 Jahre lang die Deutungshoheit in allen gesellschaftlich relevanten Fragen und bremste mit diesem Religionsdogma die wissenschaftliche Entwicklung vehement aus. Doch in ähnlicher Stagnation befindet sich die heutige, in ihrem materialistischen Dogma ebenso festgefahrene Wissenschaft – ein Extrem hat das andere abgelöst, eine Synthese beider Weltbilder verspräche neuen Impuls im Voranschreiten der Menschheit; d.h. ein Verschmelzen der materialistischen mit den immateriellen Theoriegebäuden scheint die Lösung zu sein, also die Anerkennung von der Untrennbarkeit der Natur- und Geisteswissenschaft, in dessen Richtung sich die Quantenphysik zu bewegen scheint. Eines der größten Hindernisse moderner Wissenschaft besteht in dem nur schwer kurierbaren Zwangsskeptizismus. Es ist stets der eigene kleine, enge Horizont, der ein Hinausblicken verhindert – ein Hinaussehen auf diese Möglichkeiten und Potentiale, ein Überblicken der gegenwärtigen Missstände und ihrer Auswege.

So werden auch die heutigen Mainstreamakteure eines Tages als naive Helfershelfer in den Geschichtsbüchern stehen – während Leute wie Dr. Daniele Ganser, Erich von Däniken und andere als Avantgarde und Wegbereiter für die Entfesselung der Menschheit aus den Klauen gesellschaftlicher Zwänge und elitärer Kreise hofiert, geehrt und bewundert werden.

All die genannten Wissenssphären der unterschiedlichsten Disziplinen sind noch lange nicht vollständig, beschreiben nur einen Ausschnitt der blinden Flecken der Wissenschaft – ein immenser Forschungsbedarf besteht auf all diesen Gebieten. Aus diesem Grund wird der Essay als Themensammlung auch ständig erweitert und mit neuen Informationen oder Links versehen; gerne bitte ich um rege Beteiligung in jeglicher Hinsicht (Korrekturen, Ergänzungen, etc.) in den Kommentaren.  Zu keinem Zeitpunkt stellen die hier angebrachten Ausführungen „die absolute, letztendliche Wahrheit“ dar – alles gilt es jederzeit zu hinterfragen, auch sich selbst.

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Die Jahrhundertlüge Buch

Der große Verdienst von uns „alternativen Theoretikern“ – den modernen Ketzern namens „Verschwörungstheoretiker“ laut Mainstreamnarrativ – ist die Hartnäckigkeit, mit der wir als Leser, Kommentatoren, Forenschreiber, Blogbetreiber, Bücherautoren oder schlicht Offline-Aufklärer trotz allergrößter Widerstände und belastenden Anfeindungen Rückgrat beweisen; mit der wir unablässig unter Inkaufnahme eines geschädigten Leumunds für die Wahrheit kämpfen; mit der wir letztlich zum Wohle aller auf die Missstände aufmerksam machen und so zur Beseitigung ebenjener beschleunigend beitragen.

Ja, manchmal darf man sich selbst auf die Schulter klopfen, um nicht unter der erdrückenden Last des endlos (ein)wirkenden Systemlemmingtums zu zerbrechen. Drum auf ihr Grenzgänger, hinterfragt stets und ständig das Gehörte, auch dies Gelesene; verlasst nicht den oft so unbequemen, mehr felsig als steinigen Pfad, sondern haltet fest an der unablässigen Suche; empört euch über den allgemeinen Dämmerungszustand und tragt die Kunde der Wahrheit hinaus in alle Welt – wer, wenn nicht wir, käme sonst dafür in Frage…

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Author: Federico

ciao ;)

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